News aus Baden-Württemberg
Öffentlicher Dienst: Übernahme des Tarifabschlusses würde drei Milliarden kosten

News aus Baden-Württemberg Öffentlicher Dienst: Übernahme des Tarifabschlusses würde drei Milliarden kosten

Quelle: Tobias Hase
dpa

Eine Übernahme der Tarifeinigung für Bedienstete von Bund und Kommunen für die Landesbediensteten würde Baden-Württemberg rund drei Milliarden Euro kosten.

Das berichtete die Ulmer «Südwest Presse» (Dienstag) unter Berufung auf das Finanzministerium in Stuttgart «nach einer ersten überschlägigen Schätzung». Die Summe beziehe sich auf eine Laufzeit von 24 Monaten.

Das Land habe in gewissem Umfang Vorsorge getroffen, sagte ein Ministeriumssprecher der Zeitung. Gleichwohl wäre ein solcher Betrag eine große Herausforderung für den Landeshaushalt. Der am Wochenende erzielte Tarifabschluss hat für die Bundesländer zwar keine bindende Wirkung, gilt aber als zentrale Richtschnur, wenn im Herbst über die Entgelte der Landesbeschäftigten verhandelt wird.

Die Tarifparteien von Bund, Kommunen und Gewerkschaften hatten sich am späten Samstagabend nach monatelangem Ringen darauf geeinigt, einen Schlichterspruch in den Kernpunkten zu übernehmen. Die Gewerkschaftsmitglieder müssen noch zustimmen. Die größte Tariferhöhung seit Jahrzehnten im öffentlichen Dienst sieht Einmalzahlungen und Lohnerhöhungen vor.

 

Weitere Nachrichten

Dauerregen in Karlsruhe: Wetterdienst verlängert Unwetterwarnung bis Samstagfrüh

In fast ganz Baden-Württemberg kommt einiges vom Himmel. Der Deutsche Wetterdienst verlängert seine Unwetterwarnung der Stufe drei von vier.

Zahlen stagnieren: Lange Warteliste für ein neues Organ

Organspenden werden dringend gebraucht. Allein Südwesten warten Hunderte Menschen auf ein neues Organ. Doch die Spendenbereitschaft ist niedrig. Baden-Württemberg will politisch gegensteuern.

Laut Schätzung: Land erhält mehr Steuereinnahmen als geplant

Bis Jahresende muss Grün-Schwarz einen neuen Haushalt für 2025 und 2026 aufstellen. Dafür stehen wohl etwas mehr Steuereinnahmen als geplant bereit. Der Finanzminister sieht trotzdem wenig Spielräume.

Mehrere Bauprojekte: Ausfälle und Umwege auf Bahnstrecke Stuttgart-Karlsruhe

Mal wieder fahren Züge zwischen Stuttgart und Karlsruhe nicht wie geplant: Weil an der Bahnstrecke gebaut wird, müssen Kundinnen und Kunden Umwege oder Schienenersatzverkehr in Kauf nehmen.

Gewitter & Dauerregen über Baden-Württemberg: Glimpflicher als erwartet

Vor Sturzfluten, Erdrutschen oder Überschwemmungen hatte der Wetterdienst gewarnt. Tatsächlich liefen Keller voll, aber Tief «Katinka» hat nur wenige Schäden verursacht.




 

Logo meinKA

 

Anzeige

Jetzt meinKA als Werbe-Plattform nutzen!

Informieren Sie sich über Daten, Zahlen und Fakten rund um meinKA und die entsprechenden Werbeformen in unseren Mediadaten: jetzt Mediadaten anfordern.

Wir freuen uns über Ihr Interesse und beraten Sie gerne!

 


 













Auch interessant


Falls Ihnen inhaltliche Fehler oder Fehlfunktionen auffallen, einfach bei redaktion@meinka.de melden.