News
Personalabbau beim Land: Weniger Beamte – Wo und wie die CDU Stellen streichen will

News Personalabbau beim Land: Weniger Beamte – Wo und wie die CDU Stellen streichen will

Quelle: Bernd Weissbrod/dpa/Symbolbild
dpa

Grün-Schwarz will bei der Landesverwaltung Stellen einsparen. Wie und wo genau künftig weniger Beamten und Angestellte arbeiten sollen, hat nun die CDU vorgeschlagen.

Bis 2031 will Grün-Schwarz fünf Prozent der Stellen in der Landesverwaltung abbauen. Die CDU-Fraktion im Landtag hat nun ausbuchstabiert, wo und wie die Stellen in den nächsten Jahren gestrichen werden sollen.

Im Koalitionsvertrag heißt es, man wolle die Zahl der Landesbeschäftigten in der zentralen Verwaltung um mindestens fünf Prozent bis zum Ende der Legislaturperiode reduzieren. Man müsse nun klären, was alles zur Kernverwaltung gehöre, sagte Fraktionschef Tobias Vogt der Deutschen Presse-Agentur. «Als CDU wollen wir den Begriff möglichst weit fassen – einschließlich nachgeordneter Behörden und Landesagenturen.»

Konkret nennt die Fraktion in einem Positionspapier, das die Abgeordneten am Donnerstag bei ihrer Fraktionsklausur verabschiedeten, das Landesmedienzentrum, die Landesagentur Baden-Württemberg International oder die Nahverkehrsgesellschaft Baden-Württemberg, die für das Land den regionalen Zugverkehr organisiert. Hier will die CDU sogar noch stärker kürzen. «Bei diesen nachgeordneten Behörden ist ein Abbau von über fünf Prozent anzustreben», heißt es in dem Papier.

Lehrer, Polizisten und Justiz soll ausgenommen sein

«Je weiter wir die Kernverwaltung definieren, desto mehr Stellen sparen wir ein», sagte Vogt. Ausgenommen seien nur Lehrerinnen und Lehrer, Polizei und Justiz. Kündigungen will die Fraktion aber nicht aussprechen. Betriebsbedingte Entlassungen seien nicht nötig. «Das altersbedingte Ausscheiden vieler Beschäftigter in den kommenden Jahren ist vielmehr gezielt für eine konsequente Nichtnachbesetzung zu nutzen.» Zugleich sollten Strukturen effizienter werden und die Verwaltung solle sich auf ihre wesentlichen Aufgaben konzentrieren, heißt es in dem Papier.

Möglichen Rechentricks erteilt die CDU gleich eine Absage: Umbenennungen, Verlagerungen oder Auslagerungen von Aufgaben und Stellen würden nicht auf den Personalabbau angerechnet. Und: Auch die 60 Stellen, die im Zuge der Regierungsneubildung entstanden seien, werde man im Laufe der Zeit wieder abbauen, heißt es in dem Papier.

 

Weitere Nachrichten

Suche nach Atommüll-Endlager: Diese Regionen in Baden-Württemberg sind im Fokus

Bei der Suche nach einem sicheren Atommüll-Endlager stehen auch Gebiete im Südwesten im Fokus. Worauf kommt es bei der Eignung eines Gebiets an? Und wann ist mit einer Entscheidung zu rechnen?

Strafbefehle beantragt: Warum ein ganzes Fußballteam Probleme mit der Justiz hat

Vor dem Abflug in die Türkei werden Pforzheimer Fußballer mit Bargeld gestoppt. Nun beantragt die Staatsanwaltschaft Strafbefehle gegen zwei Dutzend Spieler und Vorstände – was wirft sie ihnen vor?

Unangenehmer Geruch in Ludwigshafen bleibt rätselhaft

Mehrere Tage nach der Ausbreitung eines seltsamen Geruchs in Ludwigshafen äußert sich die Stadt zur Suche nach der Ursache. Einen Erfolg kann sie nicht melden.

Proteste auch in Baden-Württemberg? Innenminister warnt vor Gewalt

Nach Ausschreitungen in Frankreich und Italien sind auch in Baden-Württemberg Kundgebungen angekündigt. Innenminister Hagel warnt vor Gewalt. Wie bereitet sich die Polizei vor?

So viele Lotto-Millionen warten aktuell noch auf ihre Gewinner

Ein Schein aus dem Südwesten war bei der Ziehung am Samstag erfolgreich. Er wurde anonym gespielt, doch inzwischen ist der Tipper bekannt. Wie lange es dauert, bis Lotto-Gewinne angefordert werden.

Staurisiko: Was der Start der Herbstferien für den Verkehr bedeutet

Freitags noch Schule und dann ab in die Herbstferien. Wer direkt an diesem Wochenende verreist, wird in guter Gesellschaft sein. Denn: Auf der Straße, Schiene und in der Luft dürfte viel los sein.






















Auch interessant


Falls Ihnen inhaltliche Fehler oder Fehlfunktionen auffallen, einfach bei redaktion@meinka.de melden.