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Ravennaschlucht wird zum Hotspot: 100.000 Weihnachtsmarkt-Tickets im Vorverkauf

News Ravennaschlucht wird zum Hotspot: 100.000 Weihnachtsmarkt-Tickets im Vorverkauf

Quelle: Philipp von Ditfurth/dpa

Das Viadukt leuchtet, die Glühweinstände locken: Warum die Ravennaschlucht zum Hotspot für Weihnachtsfans wird – und was 100.000 Tickets für Besucher bedeuten.

Der Weihnachtsmarkt in der Ravennaschlucht

Vor spektakulärer Kulisse können Gäste des Weihnachtsmarkts in der Ravennaschlucht in Südbaden ab 26. November Glühwein trinken, nach Geschenken stöbern – oder einfach nur die besondere Atmosphäre genießen. Im Vorverkauf gebe es rund 100.000 Tickets, teilte die Hochschwarzwald Tourismus GmbH mit. Er starte am 14. Oktober. Und erfolge ausschließlich über das Internet.

Die starke Erhöhung der Kapazität werde durch die Verlängerung der Öffnungszeiten an den Frei- und Sonntagen sowie die zusätzliche Öffnung des Markts an drei Donnerstagen erreicht. In der Vergangenheit war der Ansturm so groß, dass das Buchungssystem des Veranstalters zeitweise zusammenbrach.

Der vergleichsweise kleine Weihnachtsmarkt ist wegen des Hypes längst kein Geheimtipp mehr: An den vier Adventswochenenden lädt er zu einem Ausflug am Fuße des 40 Meter hohen Viadukts der Höllentalbahn ein. Dieses wird dann in verschiedenen Farben beleuchtet, so dass es in der Dunkelheit eine beeindruckende Kulisse auch für Fotomotive bildet.

 

Spektakel im Schwarzwald: Markt gibt es seit 2010

Nach Angaben des Veranstalters kommen 75 bis 80 Prozent der Besucher aus Deutschland, davon wiederum etwa drei Viertel aus Baden-Württemberg. «Wir hatten in den letzten Jahren Gäste aus ganz Europa, aus Nord- und Südamerika. Das Weiteste dürfte Australien sein», hieß es. Der Weihnachtsmarkt in der Ravennaschlucht findet seit 2010 statt. Seit 2021 werde die Veranstaltung in ihrer heutigen Form mit Shuttlesystem durchgeführt.

Das Spektakel im Schwarzwaldort Breitnau östlich von Freiburg erfreut sich seit Jahren großer Beliebtheit. Auf der begrenzten Fläche des Geländes mit über 40 Ausstellern haben etwa zwischen 2.700 bis 3.500 Besucher Platz.

Die Standardtickets sind im Vergleich zum Vorjahr einen Euro teurer geworden: Erwachsene, die bis 16.00 Uhr ankommen, zahlen 7,50 Euro. Bei späterer Ankunft sind dann 9,50 Euro fällig.

 

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