Wetter
Rutschig, kalt, weiß: So winterlich beginnt im Land der Advent

Wetter Rutschig, kalt, weiß: So winterlich beginnt im Land der Advent

Quelle: Philipp von Ditfurth/dpa
dpa

Autofahrer müssen weiter aufpassen: Es schneit auch in den kommenden Tagen im Südwesten. Dafür könnten sich einige Baden-Württemberger über ein weißes erstes Adventswochenende freuen.

Der November verabschiedet sich mit Eiseskälte statt Schmuddelwetter aus Baden-Württemberg. Wer in den kommenden Nächten draußen unterwegs ist, sollte Handschuhe anhaben und auf Glätte achtgeben. Zunächst gibt es noch Niederschläge – am Dienstag sinkt die Schneefallgrenze laut Deutschem Wetterdienst (DWD) bis auf 200 Meter ab.

Im Norden und Nordosten können zwischen 1 und 5 Zentimeter Neuschnee fallen, im nördlichen und östlichen Bergland insgesamt um 5, in Staulagen bis 10 Zentimeter Neuschnee. Im Schwarzwald können es bis 20 Zentimeter sein, in Staulagen bis 40 Zentimeter Neuschnee.

Im Lauf des Abends klingen die Niederschläge zwar ab, aber dann ist erst recht Vorsicht geboten. «Die Nacht auf Mittwoch wird knackig kalt», sagte ein DWD-Sprecher. «Man sollte verbreitet mit Glätte durch überfrierende Nässe rechnen.» Die Temperaturen können bis auf minus 5, im Bergland sogar bis auf minus 8 Grad sinken.

Am Mittwoch beruhigt sich das Wetter etwas, Schneeschauer gibt es lediglich vereinzelt im Norden des Landes. Aber es bleibt kalt, im Bergland herrscht Dauerfrost.

Am Donnerstag und Freitag kommt dann wieder einiges herunter. Am Donnerstag schneit es verbreitet – Ausnahmen bleiben höchstens die tiefen Lagen im Rheintal. Auf der Schwäbischen Alb könnte bis zum Abend eine Gesamtschneemenge von bis zu 15 Zentimetern, im Schwarzwald von bis zu 30 Zentimetern fallen. Allerdings handelt es sich laut DWD dabei um Nassschnee – und nicht um kalten, trockenen, der rasch eine Schneedecke bildet.

In der Nacht zu Freitag und am Freitag selbst fällt weiter viel Schnee. Und die Nächte bleiben klirrend kalt. Vor allem am Freitag im Berufsverkehr und am Samstagmorgen muss wieder mit Glätte gerechnet werden.

Wer zum ersten Advent ein weißes Landschaftsbild herbeisehnt, könnte vielleicht Glück haben – jedenfalls in den höheren Lagen. Denn am Wochenende fällt kaum noch Niederschlag. Eine ganz, ganz dünne Schneedecke könne sich am Samstag hier und da halten, sagte der DWD-Sprecher. Im Tagesverlauf könnte sie aber schwinden. Am ersten Adventssonntag sei damit nur noch oberhalb von 500 Metern zu rechnen.

 

Weitere Nachrichten

Tierische Rettung: Waschbär sitzt in Baumkrone fest und muss gerettet werden

Ein Waschbär hat die Tierrettung Rhein-Neckar auf Trab gehalten. Das Tier saß tagelang in einem Baum. Wie es wieder sicheren Boden unter den Pfoten bekam.

Dieser Verein und sein Experte stecken hinter der Wolfsklage

Ein Naturschutzverein aus einem 500-Seelen-Dorf stoppt vorerst den Wolfsabschuss auf der Hornisgrinde – mit Unterstützung eines Biologen, der selbst einen Wolf mit der Flasche großzog.

Nach Klage von Naturschützern: Wolf darf vorerst nicht abgeschossen werden

Nur vier Wölfe leben in Baden-Württemberg. Jetzt entscheidet ein Gericht über das Schicksal von einem davon – und darüber, wie streng der Schutz wirklich ist.

Januar-Bilanz: Das verraten Wetter-Daten über den Jahresstart in Baden-Württemberg

Mit rund 85 Stunden war der Januar deutlich sonniger als üblich. Was die Wetterexperten sonst noch am Monatsverlauf überrascht hat.

Klicks, Krypto, Knast: Wie Hacker Millionen erpressen

Cyberangriffe mit Erpressersoftware wie beim Württembergischen Staatstheater treffen Unternehmen und Behörden schwer. Wer macht so was – und wie viel Lösegeld wird gezahlt?




 

Logo meinKA

 

Anzeige

Jetzt meinKA als Werbe-Plattform nutzen!

Informieren Sie sich über Daten, Zahlen und Fakten rund um meinKA und die entsprechenden Werbeformen in unseren Mediadaten: jetzt Mediadaten anfordern.

Wir freuen uns über Ihr Interesse und beraten Sie gerne!

 


 













Auch interessant


Falls Ihnen inhaltliche Fehler oder Fehlfunktionen auffallen, einfach bei redaktion@meinka.de melden.