Nachrichten So fällt die Wintersaison-Bilanz am Feldberg aus
Rund zwei Wochen früher als angedacht endet der Winterbetrieb am höchsten Gipfel des Schwarzwalds. Der Geschäftsführer der Feldbergbahnen zieht Bilanz und gibt einen personellen Ausblick.
Früher als geplant geht die Wintersaison in der Feldberg-Region vorbei – wenn auch mit guter Bilanz. «Insgesamt sind wir zufrieden mit der Wintersaison 25/26», teilte der Bürgermeister der Gemeinde Feldberg und Geschäftsführer der Feldbergbahnen GmbH, Johannes Albrecht, der Deutschen Presse-Agentur mit.
«Wir sind Ende November mit 70 Zentimeter Neuschnee zunächst sehr optimistisch in die Saison gestartet», so Albrecht. «Leider hat uns aber das Tauwetter das sehr wichtige Geschäft über die Weihnachtstage dahinschmelzen lassen.» Von Anfang Januar bis Anfang März hätten ideale Bedingungen und dadurch reger Besuch geherrscht. Damit habe man die Umsatzverluste zum Jahreswechsel fast vollständig kompensieren können.
Die Seilbahnanlagen des größten Skigebiets in Baden-Württemberg waren demnach an 114 Tagen in Betrieb.
Trennung von Geschäftsführer
Ursprünglich war geplant, den Betrieb bis Ostern laufen zu lassen. Wenig Neuschnee seit Fastnacht und die frühlingshaften Temperaturen hätten den Sonnenhängen jedoch mächtig zugesetzt, erläuterte Albrecht. Zu Ostern werde bereits der Fußgängerbetrieb an der Feldbergbahn zum Gipfel aufgenommen. Sollte es aber doch noch zu neuem Schneefall kommen, könnten einige Liftanlagen am Seebuck den Betrieb erneut aufnehmen.
Personell gab es zudem eine Veränderung bei der Feldbergbahnen GmbH. Anfang Januar trennte man sich von Geschäftsführer Kai Lebrecht – nach nur wenigen Monaten im Amt und noch während der Probezeit. Als Grund nannte das Unternehmen in einer Mitteilung eine strategische Neuausrichtung. Seitdem übernehmen Albrecht sowie der Bürgermeister von St. Blasien, Adrian Probst, kommissarisch die Geschäftsführung. Die Neubesetzung des Postens werde im Anschluss an die Saison in den Gremien besprochen, sagte Albrecht.