News
So wird das Wetter am Osterwochenende in Baden-Württemberg

News So wird das Wetter am Osterwochenende in Baden-Württemberg

Quelle: Sebastian Gollnow/dpa
dpa

Von Frühlingsgefühlen bis Schneeresten: Was Ausflügler, Skifans und Osterfeuer-Liebhaber in Baden-Württemberg an den Feiertagen erwartet.

Gute Nachtrichten für alle Ostereier-Sucherinnen und Ostereier-Sucher im Südwesten: Während das lange Wochenende über in Baden-Württemberg im Grunde dauernd mit Regen gerechnet werden muss, sieht die Wetterprognose gerade für Sonntagvormittag gut aus. «Das dürfte der schönste Tag des Osterwochenendes werden», sagte Diplom-Meteorologin Melissa Wirtz vom Deutschen Wetterdienst (DWD) in Stuttgart.

Ein paar hohe Wolkenfelder könnten den Sonnenschein ein wenig trüben. Und je nachdem, wo man sich aufhält, sei am Morgen auch noch etwas Nebel möglich. «Der sollte sich aber schnell auflösen», sagte Wirtz. Dazu steigen die Temperaturen der Vorhersage zufolge auf 18 Grad im Bergland und 23 Grad am Rheingraben. In Stuttgart dürften die Höchstwerte knapp darunter liegen.

 

April, April – der macht, was er will

Frei nach dieser Redewendung sieht es aber gegen Abend schon wieder nach Regen aus. «Da sind sich die Modelle noch nicht einig», so Wirtz. Die Tendenz gehe jedoch in diese Richtung. Wo genau es regnet, sei schwer vorherzusagen.

Und auch die übrigen Tage – Karfreitag und Karsamstag sowie Ostermontag – werden wohl eher durchwachsen. Am Freitag könnten bei deutlich niedrigeren Temperaturen zwischen 10 und 15 Grad immer wieder ein paar Tropfen vom Himmel fallen, wie die Fachfrau sagte. Der Samstag starte regnerisch. Erst im Tagesverlauf schwache das ab. Die Temperaturen sollen leicht steigen.

Am letzten Feiertag des langen Wochenendes, dem Ostermontag, werde es dann wieder unsicherer, sagte Wirtz. Es solle jedoch immer wieder regnen, so viel scheint klar zu sein. Die Höchstwerte blieben mit 17 Grad im Bergland und 22, 23 Grad im Rheingraben aber voraussichtlich frühlingshaft.

Ein solch unbeständiges Wetter ist nach Angaben der Meteorologin im April ganz üblich. Jetzt am Osterwochenende dehne sich ein Hochdruckgebiet mit Zentrum über dem Atlantik aus und bringe mildere Luftmassen nach Baden-Württemberg. Immer wieder gebe es aber leichte Tiefdruckschwenker.

 

Was heißt das für Ausflüge?

Wer also draußen unterwegs sein möchte oder auch nur auf dem Weg zum Ostergottesdienst ist, sollte sich mit Regenschirm, Jacke und Kapuze wappnen. Auch wenn Temperaturen über 20 Grad nach T-Shirt-Wetter klingen, könnte man hier und da nass werden. Da gerade der Sonntag vergleichsweise schön wird, dürfte das Osterfest aber nirgendwo gänzlich ins Wasser fallen.

Österliches Ziel könnte beispielsweise einer der zahlreichen Osterbrunnen im Land sein. An jenem im Schechingen (Ostalbkrei) etwa befinden sich dieses Jahr nach Angaben der Gemeinde 13.397 Eier. Darunter seien 21 Straußen- und 2.051 Gänseeier sowie rund 200 Wachteleier, hieß es: «Zählen Sie gerne nach!»

 

Wie plane ich ein Osterfeuer?

Das ist etwas tückisch. Am Samstag soll der Regen zum Abend hin, wenn es also dunkler wird, nachlassen. Am Sonntag hingegen geht es dann tendenziell gerade erst wieder los. «Man kann Glück haben und es zieht vorbei», sagte DWD-Expertin Wirtz. Eine gute Tendenz lasse sich angesichts der aktuellen Wetterverhältnisse und Daten allerdings nur schwer vorhersagen.

 

Müssen Ostereier im Schnee gesucht werden?

Zwar rechnete der Wetterdienst noch am Mittwoch mit einigen Zentimetern Neuschnee gerade oberhalb von etwa 600 Metern – also etwa im Schwarzwald, auf der Schwäbischen Alb und in Teilen des Allgäus und Oberschwabens. Doch mit Blick auf die zum Wochenende hin steigenden Temperaturen dürfte vieles davon schnell wieder schmelzen, sagte die Meteorologin.

Wer spontan noch ein Osternest bauen möchte, muss damit rechnen, dass Weidenzweige oder Moos feucht sind. In Vorbereitung der Osterfeierlichkeiten empfiehlt es sich vielleicht auch, auf wasserfeste Farben zu achten.

 

Ist Skifahren trotzdem möglich?

Wo in den vergangenen Tagen hingegen mehr Schnee zusammengekommen ist, könnten Wintersportler und Wintersportlerinnen ihr Glück versuchen. «Der Winter ist zurück am Feldberg!», verkündete die Feldbergbahnen GmbH auf ihrer Internetseite. Im größten Skigebiet des Landes sind wieder mehrere Lifte in Betrieb. Ab Karfreitag wird außerdem die 6er-Sesselbahn mit Gondeln ergänzt, die ausschließlich für Fußgänger zur Verfügung steht. Den Angaben nach ist bis Ostermontag geöffnet – fürs Skifahren, Rodeln und Winterwandern.

Auch andernorts waren am Mittwoch Pisten befahrbar. Wenngleich etwa die Betreiber des Skilift Seibelseckle an der Schwarzwaldhochstraße natürlich auch den Wetterbericht im Blick haben: «Wir hangeln uns von Tag zu Tag», hieß es dazu im Schneebericht auf der Homepage. Der Skiverleih und die Rasthütte hätten zwar geöffnet. Aber: «Leider kann die Skibar nicht mehr geöffnet werden, da die sich bereits in den Sommerschlaf verabschiedet hat.»

 

Weitere Nachrichten

Infektion in Baden-Württemberg: Erster Nachweis von Sindbis-Fieber in Deutschland

Nachweise in Mücken hierzulande gab es schon länger. Nun gibt es einen bestätigten Sindbis-Fall bei einem Mann in Baden-Württemberg. Ärzte sollen auf entsprechende Symptome achten.

Laut Verband: Aufschwung im Handwerk lässt auf sich warten

Im Handwerk kommt weiter keine Partystimmung auf. Der Aufschwung bleibt laut Verband im Südwesten weiter aus. Wie blicken die Betriebe in die Zukunft?

Karlsruher Basketballerin Wilke nach Heim-WM: Was bleibt vom Hype?

Zur WM in Berlin kamen über 200.000 Fans in die Hallen. Nun wartet wieder der harte Alltag. Was die deutsche Eliteliga der Frauen macht, damit der Bundestrainer künftig nicht mehr zur Flucht aufruft.

Nach Hitzesommer: Wieder verheerendes Jahr für Alpengletscher

Hitzewellen und wenig Schnee setzen den Gletschern in der Schweiz, Österreich und Deutschland massiv zu. Warum kleine Gletscher bereits verschwinden und der Nachschub an Trinkwasser zurückgeht.

Letztes Bier bei Eichbaum: Nach fast 350 Jahren ist Schluss -181 Jobs betroffen

Nach fast 350 Jahren ist Schluss: Was bedeutet das Aus für die 181 Mitarbeiter – und wie geht es mit der Marke Eichbaum weiter?

Konkurrenz für SpaceX und Co.: Deutscher Raketenhersteller HyImpulse erhält Startlizenz

Das Unternehmen mit Sitz in der Nähe von Heilbronn plant seinen ersten Start von europäischem Boden im Frühjahr. In der Zukunft will HyImpulse auch kommerzielle Satelliten in die Umlaufbahn bringen.

























Auch interessant


Falls Ihnen inhaltliche Fehler oder Fehlfunktionen auffallen, einfach bei redaktion@meinka.de melden.