News
So wirkt sich der Lufthansa-Warnstreik aus

News So wirkt sich der Lufthansa-Warnstreik aus

Quelle: Bernd Weißbrod/dpa
dpa

Fluggäste in Stuttgart müssen am Donnerstag umplanen: Alle Zubringer nach Frankfurt und München fallen aus. Wie die Lufthansa helfen will.

Die Lufthansa hat wegen der angedrohten Crew-Streiks für diesen Donnerstag umfangreiche Flugstreichungen angekündigt: Am Flughafen Stuttgart fallen die Zubringerflüge nach Frankfurt und München komplett aus, wie eine Sprecherin des Airports mitteilte. Eigentlich waren insgesamt 18 Flüge (zehn Flüge von und nach Frankfurt, acht Flüge von und nach München) geplant.

Für diesen Donnerstag sind zeitgleich Arbeitsniederlegungen der Piloten sowie des Kabinenpersonals angekündigt. Das Unternehmen will nach eigenen Angaben die Auswirkungen für ihre Fluggäste so gering wie möglich halten. Wenn möglich, würden von Flugstreichungen betroffene Fluggäste auf andere Airlines umgebucht. Die Reisenden werden gebeten, ihre hinterlegten Kontaktinformationen zu überprüfen und gegebenenfalls zu aktualisieren. Im Falle einer Annullierung sollen Passagiere mit hinterlegter Mobilfunknummer automatisch eine Benachrichtigung mit einer alternativen Reisemöglichkeit erhalten. Innerdeutsch reisende Gäste können die Deutsche Bahn nutzen.

Grundsätzlich wollen die Crew-Gewerkschaften über den ganzen Tag sämtliche Abflüge in Deutschland verhindern. Die Piloten streiken bei den Airlines Lufthansa und Lufthansa Cargo. Die Kabinengewerkschaft Ufo hat das Personal ebenfalls bei der Lufthansa-Kerngesellschaft sowie bei der Regionaltochter Cityline zu einem Warnstreik aufgerufen.

Welche möglichen Auswirkungen der geplante Warnstreik auf den Flugplan des Euro Airport Basel Mulhouse Freiburg haben wird, war zunächst unklar.

 

Weitere Nachrichten

Führerscheinprüfung: Fast jeder Zweite fällt durch – Führerschein bleibt Hürde

Der Weg zum Führerschein ist für viele Fahrschülerinnen und Fahrschüler in Baden-Württemberg weiter steinig: Auch 2025 scheitert ein großer Teil an Theorie oder Praxis.

Pilotprojekt: So viele Knöllchen könnte Mannheim mit Scan-Auto verteilen

Blockierte Feuerwehrzufahrten, zugeparkte Radwege: Mannheim hat Parksünder mit einem Scan-Auto aufgespürt – und ist zufrieden. Was die Stadt jetzt plant und warum «Schwarzparker» noch sicher sind.

Streicheln statt Schweigen - Wie Hunde im Gerichtssaal helfen

Tierische Unterstützung vor Gericht: Speziell ausgebildete Hunde helfen Missbrauchsopfern bei der Aussage – wie das den Rechtsstaat stärken kann.

Karlsruhe gibt Vorwarnung vor Hochwasser: Dauerregen trifft Region um Donau

Dauerregen sorgt in Teilen Baden-Württembergs für steigende Pegel. Die Hochwasserzentrale in Karlsruhe richtet sich vorsichtshalber an die Bevölkerung an der oberen Donau.

Akute Wohnungsnot: Zahl der Hilfesuchenden auf Rekordniveau

Die Preise steigen, der Wohnraum wird immer knapper: Das Leben wird für Menschen ohne Wohnsitz härter. Immer mehr Menschen wenden sich an Wohlfahrtsverbände - die vor einem Dauerzustand warnen.

Cybercrime-Zentrum in Karlsruhe: Mann soll Kindesmissbrauch per Livestream beauftragt haben

Ein Fall, der fassungslos macht: Ein Mann soll sexuellen Missbrauch von Kindern beauftragt und über Livestreams mitverfolgt haben. Ermittler werfen ihm vor, die Täter sogar angeleitet zu haben.



















Auch interessant


Falls Ihnen inhaltliche Fehler oder Fehlfunktionen auffallen, einfach bei redaktion@meinka.de melden.