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Tarifkonflikt: Wo Fahrgäste mit Ausfällen im Nahverkehr rechnen müssen

News Tarifkonflikt: Wo Fahrgäste mit Ausfällen im Nahverkehr rechnen müssen

Quelle: Marijan Murat/dpa
dpa

In Stuttgart, Karlsruhe und Co. könnten Busse und Bahnen bald immer wieder stillstehen. Der Grund: Im kommunalen Nahverkehr drohen Warnstreiks. Um welche Städte geht es?

Fahrgästen in Bussen und Bahnen des Nahverkehrs in Baden-Württemberg drohen in der kommenden Zeit große Behinderungen. Die Gewerkschaft Verdi denkt über Warnstreiks vor der zweiten Tarifrunde bei den sieben kommunalen Nahverkehrsbetrieben nach, wie aus mit der Sache vertrauten Kreisen in Berlin und Stuttgart der Deutschen Presse-Agentur sagten. Die Friedenspflicht endete bereits zum 1. Januar.

Bei den vorigen Tarifrunden legten solche Warnstreiks in vielen Bundesländern immer wieder den kommunalen Nahverkehr lahm, oft über mehrere Tage. Im Südwesten betroffen sind Stuttgart, Karlsruhe, Heilbronn, Freiburg, Baden-Baden, Esslingen und Konstanz. Die zweite Tarifrunde ist für den 9. Februar geplant. Für die 6.700 Beschäftigten im Nahverkehr sitzt Verdi am Tisch, für die Nahverkehrsbetriebe der Kommunale Arbeitgeberverband (KAV).

Diesmal streiten die Tarifparteien nicht über das regelmäßige Gehalt. Neu ausgehandelt wird vielmehr der Manteltarifvertrag. In ihm sind Arbeitsbedingungen der Beschäftigten festgelegt. Verdi fordert unter anderem höhere Zuschläge für Überstunden, Nachtarbeit sowie Arbeit am Wochenende. Außerdem will Verdi Zulagen entsprechend der individuellen Entgeltstufe durchsetzen.

 

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