News aus Baden-Württemberg
Unis bekommen mehr Ersatz für gestiegene Energiekosten

News aus Baden-Württemberg Unis bekommen mehr Ersatz für gestiegene Energiekosten

Quelle: Daniel Josling/dpa/Symbolbild
dpa

Die Universitäten im Südwesten befürchteten schon, auf einem Riesen-Batzen Mehrkosten für gestiegene Energiekosten sitzen zu bleiben. Nach monatelangem Ringen ist nun eine Lösung gefunden.

Die Universitäten im Südwesten erhalten für dieses Jahr zum Ausgleich von Mehrkosten für Energie doppelt so viele Mittel wie ursprünglich geplant. Das Land hat sich zur Übernahme von 80 Prozent der zusätzlichen Kosten bereit erklärt, zuvor war nur ein Ausgleich von 40 Prozent vorgesehen. Das ist das Ergebnis monatelanger Gespräche zwischen dem Land und den neun Universitäten. Das Kabinett beschloss den Finanzierungsvorschlag des Wissenschaftsministeriums am Dienstag in Stuttgart. Nach Berechnungen der Landesrektorenkonferenz (LRK) werden sich die Energie-Mehrkosten im Jahr 2023 auf 51 Millionen Euro belaufen.

Wissenschaftsministerin Petra Olschowski (Grüne) sagte: «Oberstes Ziel ist es, Einschnitte bei den Kernaufgaben der Universitäten zu verhindern.» Sie fügte hinzu: «Durch die Übernahme der Mehrkosten in diesem hohen Umfang können wir erhebliche Qualitätseinbußen und langfristigen Schaden zulasten des Wissenschaftsstandorts Baden-Württemberg abwenden.» Die Entlastung aus der Rücklage für Inflations- und Energiepreisrisiken des Landes wird im Jahr 2024 umgesetzt. Dann liegen die Abrechnungen der Energieversorger und damit die tatsächlichen Mehrkosten für das Jahr 2023 vor, wie das Ministerium mitteilte.

Die LRK sprach von einem «sehr guten Ergebnis für die Funktionsfähigkeit der Universitäten». Olschowski forderte die Unis auf, unabhängig von der Einigung Maßnahmen zur Energieeinsparung im Umfang von 20 Prozent auf den Weg bringen. Die LRK verwies darauf, dass man dies zwar nicht überall durch Energieeinsparungen erwirtschaften könne. Aber nun seien die Haushalte gesichert und man müsse überwiegend keine drastischen Maßnahmen wie etwa Stellenbesetzungssperren ergreifen, um handlungsfähig zu bleiben.

 

Weitere Nachrichten

Gute Nachrichten aus Brüssel: Karlsruhe behält EUROPE DIRECT-Zentrum

Das Regierungspräsidium Karlsruhe führt das EUROPE DIRECT-Zentrum bis zum Jahr 2030 fort und bleibt damit der regionale Ansprechpartner für alle Fragen rund um Europa, das geht aus einer Pressemitteilung hervor.

Zahl der Apotheken im Südwesten weiter gesunken

Eine Apotheke in der Nähe ist vielen Menschen wichtig. Doch das Netz der Standorte wird dünner: Die Zahl der Apotheken sinkt seit Jahren - auch im Südwesten. Woran liegt das?

Terror aus dem Kinderzimmer: Was steckt hinter "Terrorgram"?

Eine Studie zeigt, wie sich meist minderjährige Jungen per Mausklick radikalisieren, Gewaltfantasien teilen und Anschläge planen. Experten warnen vor einer wachsenden, schwer kontrollierbaren Szene.

Malaika Mihambo

Leichtathletik: Keine Hallen-WM für Mihambo - Assani kämpft um Comeback

Malaika Mihambo startet mit einem Trainingslager auf La Palma in das Leichtathletik-Jahr. Ihr Trainer ist auf eine hochkarätige Premiere gespannt.

Jahresbilanz: Zahl der Organspender in Baden-Württemberg gestiegen

Baden-Württemberg liegt bei der Organspende über dem Bundesschnitt. Doch der Bedarf bleibt weiter höher als das Angebot.




 

Logo meinKA

 

Anzeige

Jetzt meinKA als Werbe-Plattform nutzen!

Informieren Sie sich über Daten, Zahlen und Fakten rund um meinKA und die entsprechenden Werbeformen in unseren Mediadaten: jetzt Mediadaten anfordern.

Wir freuen uns über Ihr Interesse und beraten Sie gerne!

 


 













Auch interessant


Falls Ihnen inhaltliche Fehler oder Fehlfunktionen auffallen, einfach bei redaktion@meinka.de melden.