News
Warum Baden im Rhein auch bei Niedrigwasser gefährlich ist

News Warum Baden im Rhein auch bei Niedrigwasser gefährlich ist

Quelle: Uwe Anspach/dpa
dpa

Fachleute warnen eindringlich davor. Was das Baden im Rhein lebensgefährlich macht.

Auch bei niedrigen Wasserständen bleibt der Rhein ein hochgefährliches Gewässer. «Weniger Wasser bedeutet nicht weniger Risiko», teilte ein Sprecher des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamts (WSA) Oberrhein in Freiburg mit. «Im Gegenteil: Strömungen können sich bei Niedrigwasser verlagern und sogar gefährlicher sein als bei mittlerem Normalwasserstand.»

An Schifffahrtsanlagen, Hafeneinfahrten und Brücken ist das Baden den Angaben nach auf einer Strecke von jeweils 100 Metern ober- und unterhalb gesetzlich verboten. «Unberechenbare Strömungen und Strudel können selbst geübte Schwimmer in Not bringen», hieß es.

Binnenschiffe und Sportboote hätten Sogwirkung, die auch bei weniger Schiffsverkehr starke Wellen erzeugten und Menschen unter Wasser ziehen könnten. In der Nähe von Wasserkraftwerken könnten Wasserstände schwanken. «Die eigene Schwimmfähigkeit schützt nicht vor den oft unterschätzten Kräften des Flusses», teilte das WSA mit.

Daher warnen die Fachleute eindringlich vor dem Baden im Rhein. Menschen sollten Hinweise und Absperrungen unbedingt beachten. Stattdessen sollten sichere Alternativen wie offizielle Badestellen oder Freibäder genutzt werden. Kinder dürften niemals unbeaufsichtigt in Wassernähe spielen.

 

Weitere Nachrichten

Neuzulassungen: E-Auto-Bestand im Südwesten wächst weiter

Benziner und Diesel zusammen erstmals abgehängt: In Baden-Württemberg wurden bis September mehr reine E-Autos neu zugelassen.

Lob für Grenzkontrollen: Weniger Abschiebungen erwartet - Straftäterquote steigt

Die Zahl der Abschiebungen in Baden-Württemberg dürfte dieses Jahr sinken. Dennoch rechnet Staatssekretär Siegfried Lorek bei einer Gruppe mit ähnlichen Zahlen wie 2025.

Die Nase im Wind: Dieser Dalmatiner sucht vermisste Menschen

Suchhunde leisten bei Vermisstensuchen, was für den Menschen so nicht möglich ist. Dalmatiner Mailo ist einer von ihnen - seine Hundeführerin gibt einen Einblick in ihre Arbeit.

Haushaltskommission: Grün-Schwarz beschließt «Klimamilliarde» - wer davon was hat

Baden-Württembergs Kommunen sollen bis 2031 jährlich 200 Millionen Euro für Klimaschutz erhalten. Welche Vorhaben damit unterstützt werden und wer davon profitieren soll.

Zwei Schwerverletzte bei Zusammenstoß in Stutensee: Auto gerät in Brand

Beim Zusammenstoß zweier Autos bei Stutensee (Landkreis Karlsruhe) sind zwei Menschen schwer verletzt worden. Wie ein Sprecher der Polizei am Abend mitteilte, wurden die beiden nach dem Unfall auf der L558 stationär im Krankenhaus aufgenommen.

Warnstreiks der IG Metall in Baden-Württemberg gehen weiter

Die erste Warnstreikwelle der IG Metall rollt - auch im Südwesten. Unter anderem waren Beschäftigte von Bosch zur Arbeitsniederlegung aufgerufen. Am Donnerstag soll wieder verhandelt werden.
















Auch interessant


Falls Ihnen inhaltliche Fehler oder Fehlfunktionen auffallen, einfach bei redaktion@meinka.de melden.