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Weihnachtsbäume aus der Region – worauf man beim Kauf achten sollte

News Weihnachtsbäume aus der Region – worauf man beim Kauf achten sollte

Quelle: Thomas Warnack/dpa
dpa

In gut einem Monat ist Weihnachten. In vielen Wohnzimmer im Südwesten wird der Christbaum aber schon früher aufgebaut und geschmückt. Worauf es beim Kauf ankommt – und wie der Baum frisch bleibt.

Jahr für Jahr werden in Baden-Württemberg rund 2,5 Millionen Weihnachtsbäume verkauft. Ungefähr die Hälfte stammt aus dem Land – meist von Familienbetrieben. Ein Großteil der übrigen Bäume kommt dem Landwirtschaftsministerium zufolge aus anderen deutschen Regionen, nur ein kleiner Teil wird importiert. Doch welche Sorten gibt es eigentlich? Woran erkenne ich regionale Qualität – und wie bleibt der Baum an den Feiertagen frisch und schön? Ein Überblick mit Tipps.

 

Welcher Bäume gibt es?

Mit deutlichem Abstand am beliebtesten ist die Nordmanntanne. Sie macht nach Angaben des Christbaumverbands Baden-Württemberg ungefähr 80 Prozent der Verkäufe aus. Die Nordmanntanne hat dunkelgrüne, glänzende Nadeln und pyramidenförmig angeordnete Zweige. Als Christbaum eigene sie sich vor allem daher gut, weil ihre Nadeln weich seien und sie lange haltbar sei.

Bei der Beliebtheit folgt die Blaufichte: Auch ihre Zweige wachsen so, dass sich Etagen ergeben. Eine Besonderheit der Blaufichte sind die bläulichen oder grünen Nadeln, die hart und spitz sind. Im Gegensatz zur Nordmanntanne verbreitet die Blaufichte auch einen ausgeprägten, harzigen Waldgeruch. Darüber hinaus gebe es auch Nobilistannen und Rotfichten.

 

Worauf muss ich achten, wenn ich einen Baum aus der Region will?

Der Vorteil von regionalen Weihnachtsbäumen: Sie sind sehr frisch, da sie erst kurz vor dem Verkauf gefällt werden. Ein Großteil der Bäume, die im Südwesten angebaut werden, kommt dem Verband zufolge von Familienbetrieben. Meist haben sie noch anderen Standbeine, beispielsweise Ackerbau, Viehhaltung oder Wein- und Obstbau.

Viele Menschen kaufen ihren Baum zwar direkt ab Hof. Wer zu einem Händler geht, kann auf das rote Etikett des Christbaumverbands achten. Dieses darf demnach nur von Mitgliedsbetrieben verwendet werden. Darüber hinaus gibt es dem Landwirtschaftsministerium zufolge auch Siegel, die darüber informieren, wie der Baum angebaut wurde – zum Beispiel PEFC oder FSC.

 

Was kosten Weihnachtsbäume in diesem Jahr?

Die Preise für Christbäume steigen in diesem Jahr leicht. Für Nordmanntannen müssen Verbraucherinnen und Verbraucher zwischen 23 und 30 Euro für den laufenden Meter bezahlen – und damit etwas mehr als im vergangenen Jahr. Für einen zwei Meter hohen Weihnachtsbaum werden im Südwesten also zwischen 46 und 60 Euro fällig. Bei der Preisspanne handelt es sich allerdings nur um eine Empfehlung des Christbaumverbands. Jeder Betrieb kann grundsätzlich selbst entscheiden, welcher Meterpreis verlangt wird.

Der Grund für die etwas höheren Preise seien insbesondere die gestiegenen Lohnkosten, sagte Verbandsvorsitzender Sebastian Fertig. Die Qualität sei in aber prima. Es habe genügend geregnet, die Bäume seien sehr gut gewachsen.

 

Wie bleiben die Christbäume möglichst lange frisch?

Nach dem Kauf sollte der Baum nach Angaben des Verbands an einem kühlen, sonnen- und windgeschützten Ort gelagert werden – und dabei bestenfalls in einem Eimer mit Wasser stehen. Denn ein etwa zwei Meter hoher Christbaum benötigt bis zu zwei Liter Wasser am Tag. Der Verband rät auch, den Baum bis kurz vor dem Aufstellen im Netz zu belassen. So behalte er seine Frische.

Kurz bevor der Weihnachtsbaum im Haus oder der Wohnung aufgestellt wird, sollte der Stamm frisch angeschnitten werden. So kann er das Wasser besser aufnehmen. Danach sollte man den Wasserstand regelmäßig überprüfen und nachfüllen. Zusätze müssen dem Verband zufolge nicht ins Wasser. Außerdem sollte der Baum nicht zu nah an der Heizung stehen.

 

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