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Wo es sich auf dem Weg in die Sommerferien günstig tankt

News Wo es sich auf dem Weg in die Sommerferien günstig tankt

Quelle: Sven Hoppe/dpa/Symbolbild
dpa

Die Sommerferien haben begonnen und für viele steht der Jahresurlaub an. Wer mit dem Auto ins Ausland reist, kann beim Tanken sparen, wenn er auf der jeweils richtigen Seite der Grenze tankt.

Wer mit dem Auto in die Sommerferien von Baden-Württemberg ins Ausland fährt, kann bei der richtigen Wahl der Zapfsäule sparen. Je nach Ziel muss man dafür allerdings vor oder hinter der Grenze – oder im Transitland – den Tank füllen, wie eine Auswertung von aktuellen Spritpreisdaten der EU-Kommission zeigt. Die größten Unterschiede gibt es für Benzin aber auch bei Diesel ist einiges drin. Ein Überblick nach Himmelsrichtungen.

 

Richtung Süden

Es ist der Klassiker: In Österreich tankt es sich günstiger als in Deutschland. Benzin ist dort 19 Cent billiger, Diesel um 6 Cent. Ist Österreich nur Transitland, kommt es auf das Ziel an: In Italien ist Sprit teurer als in Österreich, in Slowenien, Kroatien oder Ungarn dagegen noch etwas billiger – hier kann es sich also lohnen, noch ein wenig weiterzufahren oder den Tank in Österreich nur halb zu füllen. Zur Slowakei sind die Unterschiede bei Benzin gering, Diesel ist dort ein gutes Stück günstiger als in Österreich – und damit deutlich günstiger als in Deutschland.

In der Schweiz tankt es sich dagegen teuer. Hier gibt es zwar keine Zahlen der EU-Kommission. Informationen des Touring Club Schweiz zufolge ist der Sprit dort allerdings teurer als in Deutschland, Italien oder Frankreich.

 

Richtung Osten

Tschechien ist in Sachen Tanken Bayerns billigster direkter Nachbar. Bei Benzin lassen sich hier 31 Cent pro Liter sparen, bei Diesel 22 Cent. Auch die dahinter liegenden Länder wie Ungarn oder die Slowakei können das nicht unterbieten.

 

Richtung Westen

Frankreich liegt fast gleichauf mit Deutschland. Zuletzt war Benzin dort etwas billiger, Diesel etwas teurer als hierzulande. Wer es Richtung Spanien durchfährt, spart im Zielland aber deutlich.

 

Richtung Norden

Geht es nach Nordosten, also Polen, tankt es sich dort ganz besonders günstig. 34 Cent sind es bei Superbenzin, 19 bei Diesel. Wer dagegen nach Dänemark oder in die Niederlande aufbricht, sollte den Tank vorher füllen: Benzin und Diesel sind dort teurer als hierzulande. In Belgien ist Diesel teurer, Benzin aber billiger.

Ursache für die Preisunterschiede sind in der Regel unterschiedliche Steuern und Abgaben. Schwankungen der Ölpreise treffen dagegen meist alle Länder. Die Unterschiede – hier berechnet auf Basis von Zahlen vom 28. Juli, neuere liegen noch nicht vor – sind daher relativ stabil.

Die Preise können allerdings je nach Tankstelle, Uhrzeit, Region und abhängig davon, ob man an der Autobahn oder Landstraße tankt, variieren. Auch sind die Unterschiede oft direkt vor und hinter der Grenze niedriger.

Die Reiseroute für billigeren Sprit anzupassen und größere Umwege in Kauf zu nehmen, dürfte sich allerdings nur selten lohnen. Nicht nur, dass sie Zeit kosten und schlecht für die Umwelt sind – selbst wenn man nur mit vergleichsweise geringen Kosten von 30 Cent pro gefahrenem Kilometer rechnet, schmilzt der Vorteil schnell dahin.

Wer noch in Deutschland den Tank füllt, sollte dies zudem am besten am Abend vor der Abfahrt tun. Dann ist Sprit nämlich in der Regel einige Cent billiger als am Morgen.

 

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