News
Zeitumstellung: Winterzeit erhöht Risiko für Wildunfälle im Straßenverkehr

News Zeitumstellung: Winterzeit erhöht Risiko für Wildunfälle im Straßenverkehr

Quelle: Swen Pförtner/dpa
dpa

Wenn Rehe und Wildschweine auf Partnersuche sind und sich auf die Winterzeit vorbereiten, kann es für Autofahrer gefährlich werden. Der Landesjagdverband gibt Tipps.

In der Winterzeit ist das Risiko für Wildunfälle erhöht. Der Berufsverkehr falle nach der Zeitumstellung in die Dämmerung, in der viele Wildtiere besonders aktiv seien, teilte der Landesjagdverband Baden-Württemberg mit. Viele Tiere seien verstärkt auf Partnersuche, würden nach Futter für die Winterzeit suchen und dabei häufig Straßen überqueren. Autofahrer sollten demnach wachsamer sein und langsamer fahren, um rechtzeitig reagieren zu können.

 

Wildtierunfälle vermeiden

Der Verband empfiehlt unter anderem, Wildtiere durch Hupen zu verjagen und das Fernlicht auszuschalten, um nicht zu blenden. Außerdem würde insbesondere bei Rehen, Wildschweinen und Hirschen am Straßenrand häufig ein weiteres Tier auftauchen.

 

Totes Wild mitnehmen sei strafbare Wilderei

Wenn ein Wildunfall passiert, rät der Landesjagdverband unter anderem, geradeaus zu lenken und zu bremsen, statt unkontrolliert auszuweichen. Zu schwer verletzten Tieren sollte Abstand gehalten werden, da sie Todesangst erlitten und eine Verletzungsgefahr für Menschen darstellten. Totes Wild mitzunehmen sei strafbare Wilderei und verboten. Geflüchtete Wildtiere solle man einem Jäger melden, um unnötiges Leid zu vermeiden.

 

Weitere Nachrichten

Geld Münzen

336 Millionen Euro mehr Steuern - aber trotzdem Lücke im Landeshaushalt

336 Millionen Euro mehr Steuern als erwartet – und trotzdem fehlt Baden-Württemberg Geld im Haushalt 2027. Warum der erwartete Aufschwung den Spielraum der Landesregierung zugleich schrumpfen lässt.

Cyberangriff auf Hochschulen im Land: Das weiß man zum Datenabfluss

Notensysteme und Stundenpläne waren nach dem Angriff offline, Lehrkräfte konnten zunächst nicht bezahlt werden. Die Ermittlungen sind nun vorangekommen und es gibt neue Infos zu der Attacke.

Karlsruher Psychologin: Männer suchen spät Hilfe - "Ist das schlimm genug?"

Schnurrbart als Symbol: Aus Moustache und November wird «Movember». In diesem Monat sollen Männergesundheit und mögliche Tabuthemen in den Fokus rücken. Ein Aspekt dabei: die psychische Verfassung.

Feuerwehreinsatz in Stutensee-Büchig – Menschen mit Kohlenmonoxid-Vergiftung in Klinik

Nach einem Feuerwehreinsatz in Stutensee-Büchig sind zwei Menschen mit Kohlenmonoxid-Vergiftungen in ein Krankenhaus gebracht worden. Das teilte die Polizei Karlsruhe auf Anfrage am Sonntagabend, 25. Oktober 2026, mit.

Erstes Wochenende mit Schnee im Hochschwarzwald

Nachdem die Skipisten am Feldberg nach dem ersten Schnee diese Woche erst wieder grün wurden, sind sie nun wieder mit einer dünnen Schneeschicht belegt: Das weckt Freude auf die Skisaison.

Vom Straßenrand in den Napf: Unfallwild wird Tierheimfutter

Bei einer bundesweit einmaligen Kooperation wollen Jäger dem Reutlinger Tierheim verendete Rehe für die Hunde bringen. Was das mit Nachhaltigkeit zu tun hat. Und welche Rolle Allergien spielen.






















Auch interessant


Falls Ihnen inhaltliche Fehler oder Fehlfunktionen auffallen, einfach bei redaktion@meinka.de melden.