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16 Monate nach Brückensturz in Karlsruhe: Verbrechen vermutet, Hinweise gesucht

News 16 Monate nach Brückensturz in Karlsruhe: Verbrechen vermutet, Hinweise gesucht

Quelle: Marijan Murat/dpa
dpa

Zeugen finden im Februar 2025 den damals 15-Jährigen lebensgefährlich verletzt unter einer Brücke in Karlsruhe. Welche Belohnung die Staatsanwaltschaft nun für Hinweise ausgesetzt hat.

Fast eineinhalb Jahre nach dem Brückensturz eines damals 15-Jährigen in Karlsruhe sucht die Polizei nach Hinweisen auf mögliche Täter. Es gebe Hinweise, nach denen das Opfer – möglicherweise nach einer körperlichen Auseinandersetzung – von mindestens einer Person von der Brücke gestoßen worden sei, teilten Staatsanwaltschaft und Polizei mit. Die Behörden ermitteln demnach wegen des Verdachts des versuchten Totschlags in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung.

Der Jugendliche wurde demnach im Februar 2025 bei dem Sturz aus rund 8,5 Metern Höhe lebensgefährlich verletzt. Mehrere Verkehrsteilnehmer fanden den Jungen damals laut Polizei auf einer Straße unterhalb der Brücke. Sie verständigten die Beamten. Der Jugendliche lag danach längere Zeit im Koma, mittlerweile soll es ihm bessergehen, wie die Staatsanwaltschaft mitteilte.

 

Zunächst sah die Polizei keine Hinweise auf eine Straftat

Direkt nach dem Sturz hieß es von der Polizei, es gebe keine Hinweise auf eine strafbare Handlung. Später hatte die Staatsanwaltschaft nach eigenen Angaben ein Ermittlungsverfahren zunächst wegen des Verdachts der unterlassenen Hilfeleistung eingeleitet.

Für Hinweise, die zur Ermittlung oder Ergreifung der bislang unbekannten Täter führen, setzt die Staatsanwaltschaft Karlsruhe laut der Mitteilung eine Belohnung in Höhe von bis zu 5.000 Euro aus. Außerdem sei geplant, den Fall in der ZDF-Sendung «Aktenzeichen XY…ungelöst» vorzustellen, voraussichtlich im September. Die Behörden erhoffen sich dadurch weitere Hinweise aus der Bevölkerung.

 

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