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Southside-Festival startet: Das sollten Besucher wissen

News Southside-Festival startet: Das sollten Besucher wissen

Quelle: Christoph Schmidt/dpa

Festivalfans dürften sich freuen: Am Freitag startet das Southside wieder. Zu den Headlinern gehören Kraftklub und Billy Talent. Was man über Tickets, Anreise und Camping wissen sollten.

Es ist eines der bekanntesten Festivals in Deutschland: Auch in diesem Jahr werden Zehntausende Menschen auf dem Southside in Neuhausen ob Eck erwartet. Das lange Partywochenende startet an diesem Freitag. Zu den Headlinern gehören unter anderem Kraftklub, Billy Talent und The Offspring. Was man zum Start alles wissen muss.

Was kosten die Tickets?

Das Festival ist nicht ausverkauft. Die Veranstalter erwarten bisher 59.000 Menschen. Einen Tagespass (ohne Camping) gab es vor dem Start für 139 Euro. Ein reguläres Festivalticket kostet dieses Jahr rund 279 Euro – darin enthalten der Zugang zu allen Bühnen, der Zeltplatz und die Festivalstimmung.

Wer mehr Ruhe und Ordnung beim Campen möchte, kann den Festivalpass «Grüner Wohnen» wählen: Hier gilt Rücksichtnahme als oberste Campingregel. Zusätzlich kommen noch 15 Euro Parkgebühr für Autos hinzu, wenn man das Ticket vor Ort zieht, sind es 20 Euro. Für das Abstellen von Motorrädern zahlt man laut Veranstaltern nichts.

Wie komme ich hin?

Wer nicht mit dem Auto anreisen will, kann den Zug nehmen. Der hält in Tuttlingen, Shuttlebusse fahren laut Festival-Angaben etwa alle 20 bis 30 Minuten auf das Gelände.

Autofahrer geben im Navi am besten «take-off GewerbePark, 78579 Neuhausen ob Eck» ein und folgen den offiziellen Beschilderungen. Wichtig: Mehr Zeit einplanen – vor allem an An- und Abreisetagen staut es sich gerne auf den Straßen rund um das Festivalgelände.

Was muss ich dabeihaben?

Packen fürs Festival ist fast eine Wissenschaft für sich. Ganz oben auf der Checkliste: Ticket, gültiger Ausweis und etwas Bargeld. Wetterfeste Kleidung – von Gummistiefeln über Regencape bis zur Sonnenbrille – gehört genauso ins Gepäck wie ein gutes Zelt, Schlafsack und Isomatte.

Eine Powerbank fürs Handy ist Gold wert, außerdem Sonnencreme, Trinkflasche, Hygieneartikel und Ohrstöpsel. Denn nachts kann es laut werden. Praktisch sind auch Gaffa-Tape, Kabelbinder und ein kleines Vorhängeschloss – für Reparaturen oder zum Sichern von Zelt und Taschen. Ein Abschleppseil fürs Auto schadet nicht, vor allem bei Matsch.

Was darf nicht mit auf das Gelände?

Wie bei jedem Großevent gelten auch beim Southside klare Regeln für das Festivalgelände. Wer unsicher ist, sollte vorher die vollständige Liste auf der Festivalwebsite prüfen. Verboten sind etwa Glasbehälter und Taschen größer als DIN A4. Sperrige Möbel wie Sofas und große Tische müssen in den heimischen Wohnzimmern bleiben. Und auch Tiere müssen zu Hause bleiben.

Wie zahlt man auf dem Festivalgelände?

Die Veranstalter haben im vergangenen Jahr ein sogenanntes Cashless-Payment-System eingeführt, heißt: Auf dem Festivalgelände kann nicht mehr mit Bargeld oder Karte bezahlt werden, sondern nur über einen Chip im Festivalband.

Die Besucher sollen die Chips vorab über das Eventportal aufladen. Gegenüber vom Riesenrad soll es eine Notfall-Ladestation geben. Sollte etwas vom Guthaben übrig bleiben, soll es nach dem Festival zurückgebucht werden.

Darf man auf dem Festivalgelände rauchen?

Seit dem 1. Juni gilt in Baden-Württemberg ein verschärftes Nichtraucherschutzgesetz. Auswirkungen auf das Festival hat das laut Veranstalter aber nicht: Auf dem Gelände darf weiterhin geraucht werden.

Wer hilft im Notfall?

Ordner sollen rund um die Uhr unterwegs und ansprechbar sein. Bei medizinischen Notfällen ist der Sanitätsdienst mit mehreren Hundert Helfern und mobilen Stationen vor Ort. Sollte das Wetter umschlagen, informieren etwa Lautsprecherdurchsagen über Sicherheitsmaßnahmen.

Generell gilt: Bei Sturm das Zelt verlassen und Schutz im Auto suchen, denn dort ist man besser geschützt.

Für alles andere: Mit dem Codewort «Panama» macht man laut Festival-Angaben bei der Crew erkennbar, dass man diskret aus einer schwierigen Situation geholt und unterstützt werden will.

 

 

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