News aus Baden-Württemberg
Abstimmung zum „Jugendwort 2022“ läuft

News aus Baden-Württemberg Abstimmung zum „Jugendwort 2022“ läuft

Quelle: Marijan Murat
dpa

Haben Sie schon mal «SIU(UUU)» gerufen, wenn etwas unfassbar Gutes passiert? Oder bezeichnen Sie Ihre Freunde als «Digga»? Vermutlich sind schon die Fragen falsch gestellt, wird die eigentliche Zielgruppe bei der Wahl des «Jugendworts» doch eher geduzt.

Rund zwei Monate sind noch Zeit für die Wahl des «Jugendworts des Jahres». Bis zum 13. September kann jeder und jede auf der Internetseite «langenscheidt.com/jugendwort-des-jahres» aus den Top Ten wählen. Die letzte Runde mit drei Finalisten läuft dann bis zum 18. Oktober. Das «Jugendwort 2022» soll am 25. Oktober gekürt werden. Im vergangenen Jahr wurde es «cringe»: Der Begriff beschreibt etwas Peinliches oder Unangenehmes und setzte sich beim Voting des Langenscheidt-Verlags mit 42 Prozent der Stimmen durch.

In diesem Jahr stehen unter anderem die Begriffe «Gommemode» (unendlich stark, unbesiegbar), «Slay» (wenn jemand selbstbewusst aussieht, selbstbewusst handelt oder etwas Spektakuläres macht oder erreicht) und «wild»/«wyld» (heftig, krass) zur Auswahl. «Smash» kommt nach Angaben des Stuttgarter Verlags vom Spiel «Smash or Pass» und meint so viel wie: mit jemandem etwas anfangen. «Sus» wiederum steht für suspekt, verdächtig und stamme vom Spiel «Among Us».

Man kann auch für den Ausruf «SIU(UUU)», wenn etwas unfassbar Gutes oder Cooles passiert, stimmen oder für «Bre»/«Bro»/«Bruder», was einen Kumpel beziehungsweise einen Freund/eine Freundin benennt. In diese Richtung geht auch «Digga»/«Diggah» als Bezeichnung für einen Kumpel, Freund oder eine Freundin. Gewöhnlicher klingen da vielleicht die Kandidaten «Macher» (jemand, der/die Dinge umsetzt ohne zu zögern) und «Bodenlos» (schlecht, mies, unglaublich).

Mehr als 200 000 Abstimmungen sind den Angaben nach seit Dienstag vergangener Woche schon beim Verlag eingegangen. Täglich kämen rund 30 000 hinzu. Auch erste Trends seien zu erkennen. Weil sich diese aber schnell ändern könnten, verriet das Unternehmen dazu nichts.

Das «Jugendwort des Jahres» wird seit 2008 gewählt. Damals wurde «Gammelfleischparty» als Synonym für eine Ü-30-Party gekürt. Ein Jahr später folgte «hartzen» für (sinnloses) Herumhängen. Mitunter wurde kritisiert, dass die Gewinnerwörter selbst in der jugendlichen Zielgruppe weitgehend unbekannt seien – etwa beim Sieger aus dem Jahr 2015: «Smombie» – eine Kombination aus Smartphone und Zombie. Sie soll jemanden beschreiben, der von seiner Umwelt nichts mehr mitbekommt, weil er nur noch auf sein Smartphone starrt.

 

Weitere Nachrichten

Wohnmobil in Rhein versenkt – Fahrrinne war eine Stunde gesperrt

Plötzlich schwimmt ein Wohnmobil durch Karlsruhe und blockiert die Fahrrinne. Was hinter dem kuriosen Zwischenfall steckt und wie die Rettung ablief.

Unfall in Bretten: Fahrschulauto fährt gegen Baum und überschlägt sich

Leicht verletzt, aber großes Glück: Ein Wendemanöver endet mit Überschlag und einem Totalschaden von 25.000 Euro. Wie es dazu kommen konnte.

Stimmung im Handwerk so schlecht wie seit Corona nicht mehr

Die Stimmung im baden-württembergischen Handwerk ist auf einem Tiefstand. Nur noch wenige Unternehmen sind zufrieden mit ihrer Geschäftslage.

Sanierung bremst Bahnverkehr in Baden: Was man wissen muss

Zugausfälle, Ersatzbusse, verlängerte Fahrzeiten: Wer an Ostern die Rheintalbahn nutzen will, muss starke Nerven haben. Welche Strecken besonders betroffen sind und was Reisende beachten sollten.

Regeln am Osterwochenende: Party, Rasenmähen und Co - das ist an den Feiertagen erlaubt

Über Sinn und Unsinn des Tanzverbots an Karfreitag wird seit Jahren debattiert. Es gibt aber noch weitere Regeln, an die man sich am Wochenende halten sollte. Was man dazu wissen muss.




 

Logo meinKA

 

Anzeige

Jetzt meinKA als Werbe-Plattform nutzen!

Informieren Sie sich über Daten, Zahlen und Fakten rund um meinKA und die entsprechenden Werbeformen in unseren Mediadaten: jetzt Mediadaten anfordern.

Wir freuen uns über Ihr Interesse und beraten Sie gerne!

 


 













Auch interessant


Falls Ihnen inhaltliche Fehler oder Fehlfunktionen auffallen, einfach bei redaktion@meinka.de melden.