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Aggressiv und unkooperativ: Mehrere Polizeibeamte in Karlsruhe verletzt

News Aggressiv und unkooperativ: Mehrere Polizeibeamte in Karlsruhe verletzt

Quelle: meinKA

Drei Polizeibeamte wurden am Dienstag, 03. September 2024, bei Einsätzen mit widersetzlichen Personen verletzt. Zwei Beamten konnten aufgrund der Verletzungen ihren Dienst nicht fortsetzen. Darüber informiert die Polizei Karlsruhe in einer Pressemeldung.

Abschiebung eines 27-jährigen Mannes

Wie die Polizei informiert, sollte gegen 07:50 Uhr zur Durchsetzung seiner Abschiebung ein 27-jähriger Mann im Lindenweg in Ettlingen mit Gerichtsbeschluss von Beamten des Polizeireviers Ettlingen festgenommen werden. Als der Mann in seiner Wohnung angetroffen wurde, widersetzte er sich der Festnahme sofort. Erst gemeinsam mit weiteren Polizeikräften gelang es, ihn unter Kontrolle zu bringen.

Bei der Überprüfung der Wohnung des Festgenommenen wurde Diebesgut in nicht unerheblichem Umfang aufgefunden. Die Ermittlungen zur Herkunft der Gegenstände dauern derzeit noch an. Im Rahmen der Widerstandshandlungen verletzte sich ein Beamter so schwer, dass er seinen Dienst nicht mehr fortsetzen konnte.

 

16-Jähriger aggressiv und unkooperativ

Bei einem zweiten Polizeieinsatz wurde gegen 10:30 Uhr, eine Streife des Reviers Ettlingen zur Unterstützung von Rettungsmaßnahmen zum Rathaus Malsch gerufen. Ein 16-Jähriger verhielt sich bei der Behandlung einer blutenden Handverletzung aggressiv gegenüber dem Rettungspersonal und seiner Mutter.

Beim Eintreffen der alarmierten Polizeikräfte zeigte sich der Jugendliche weiter aggressiv und unkooperativ, weshalb er mittels Handschließen fixiert werden sollte. Hierbei wehrte sich der junge Mann massiv und leistete Widerstand.

Sein 17-jähriger Begleiter versuchte zudem, die Beamten mit Faustschlägen an ihren Maßnahmen zu hindern. Erst durch weitere Einsatzkräfte gelang es, die beiden Jugendlichen vorläufig festzunehmen. Bei den Widerstandshandlungen wurden zwei Polizeibeamte verletzt, ein Beamter davon musste seinen Dienst beenden.

Alle Beschuldigten müssen sich nun unter anderem wegen Körperverletzung, tätlichen Angriffs und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte verantworten müssen.

 

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