News aus der Fächerstadt
Baumkonzept in der Karlsruher Kaiserstraße wird angepasst

News aus der Fächerstadt Baumkonzept in der Karlsruher Kaiserstraße wird angepasst

Quelle: mach:idee, R. Mach

Das Baumkonzept für die Kaiserstraße wird weiterentwickelt und soll durch zwei weitere Zukunftsbaumarten ergänzt werden. Ergänzend zum „Zürgelbaum“ sollen nun auch „Rebona-Ulmen“ und „Blumeneschen“ eingesetzt werden, teilt die Stadt Karlsruhe mit.

Zwei weitere Zukunftsbaumarten

Ergänzend zum Zürgelbaum sollen zwei weitere Zukunftsbaumarten – Rebona-Ulmen und Blumeneschen – in der Kaiserstraße gepflanzt werden. Auf diese Weise soll die Neugestaltung der Kaiserstraße noch besser auf potenzielle Stressfaktoren des Klimawandels ausgerichtet werden, teilt die Stadt Karlsruhe mit.

Bei der Rebona-Ulme werde mit einem höheren Wuchs als bei den Zürgelbäumen gerechnet. Die Ulmensorte sei gegen das Ulmensterben hochresistent und ein traditioneller Straßenbaum. An den Kreuzungsbereichen der Kaiserstraße mit den Strahlenstraßen sei die Blumenesche als zusätzlicher Akzentgeber vorgesehen. Sie zeichne sich durch eine Blüte sowie eine orange-rote Herbstfärbung aus.

 

Neue Bäume erhalten Baumquartier

Im aktuellen Bauabschnitt sei eine Anzahl von 20 Bäumen möglich, da die unterirdischen Haltestellen der U-Strab hier begrenzend wirken. Im weiteren Verlauf nach Osten und Westen sei eine Verdichtung der Baumstandorte geplant. Die Abstände würden sukzessive bis auf das Maß der Kronenbreite von circa 15 Meter reduziert.

Alle neuen Bäume sollen ein sogenanntes Baumquartier im Boden erhalten. Dadurch solle die Wurzelentwicklung gezielt in die unteren Bodenschichten in Richtung des anstehenden Grundwassers gelenkt werden, informiert die Stadt.

 

Kaiserstraße werde zu einer Baumallee

Durch die Pflanzung von 86 neuen Bäumen gegenüber ehemals 48 Bäumen werde die Kaiserstraße langfristig zu einer Baumallee umgestaltet, so die Stadt weiter.

Insgesamt müssten vielfältige Nutzungsansprüche, vom Einzelhandel und Gastronomie über die sich verändernden klimatischen Bedingungen bis hin zur hohen allgemeinen Aufenthaltsqualität bei der Umgestaltung der „zentralen Einkaufsmeile“ berücksichtigt werden.

 

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