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Beschädigung des jüdischen Mosaiks im „Garten der Religionen“ in Karlsruhe

Nachrichten Beschädigung des jüdischen Mosaiks im „Garten der Religionen“ in Karlsruhe

Quelle: Uli Deck/dpa

Die Stadt Karlsruhe beklagt die Beschädigung des jüdischen Mosaiks im jüdischen Kreis im „Garten der Religionen“. Unbekannte haben Teile des Mosaiks entfernt, heißt es in einer städtischen Pressemeldung vom 14. Oktober 2024.

Der Garten hat eine ganz besondere Bedeutung

„Diese Tat macht betroffen, gerade weil der Garten der Religionen ein offener Ort der Einkehr und der Reflexion ist und von der Bürgerschaft als ihr Projekt zum Stadtgeburtstag 2015 gewählt wurde. Der Garten hat daher für die Stadt eine ganz besondere Bedeutung“, so Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup.

Eine Bürgerin hat die Beschädigung entdeckt und am zweiten Oktober-Wochenende Strafanzeige erstattet. Auch die Stadt Karlsruhe erstattet Anzeige.

Laut Stadt sei nicht auszuschließen, dass es sich um eine gezielte, politisch motivierte Beschädigung handele. Die Stadt Karlsruhe wird die Instandsetzung des Mosaiks veranlassen, damit es seine Funktion wieder uneingeschränkt erfüllen kann.

 

Im „Garten der Religionen“ in Karlsruhe ist eine Absperrung aufgestellt. Hinter dieser befindet sich ein beschädigtes jüdisches Mosaik, das mit Planen abgedeckt ist. | Quelle: Uli Deck/dpa

 

Über den Garten der Religionen in Karlsruhe

Der Garten der Religionen ist ein besonderer interkultureller Gedenkort. Er liegt im Citypark in der Südstadt-Ost in Karlsruhe. Er entstand aus bürgerlichem Engagement als Ort der Begegnung und des interreligiösen Dialogs.

Im Garten der Religionen sind Inhalte aus sieben in Karlsruhe beheimatete Religionen durch Bodenmosaike, Zitate und Symbole dargestellt. Er steht für ein friedliches Miteinander trotz Unterschiede und als ein Ort des Friedens und des Miteinanders – unabhängig von Religionszugehörigkeit.

Hinter dem Garten der Religionen steht eine Arbeitsgemeinschaft bestehend aus 50 Institutionen und Personen.

 

Der Garten der Religionen | Quelle: Gustavo Alàbiso

 

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