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Bilanz: Tödliche Badeunfälle – weniger Badetote – aber zwei Gruppen sind stärker in Gefahr

Nachrichten Bilanz: Tödliche Badeunfälle – weniger Badetote – aber zwei Gruppen sind stärker in Gefahr

Quelle: Frank Molter/dpa/Symbolbild
dpa

Sommerzeit, Badezeit. Viele Menschen zieht es dann in Flüsse und Seen. Doch manches Gewässer ist lebensgefährlich. Das zeigen auch die neuen Zahlen der Lebensretter.

In Baden-Württemberg sind im vergangenen Jahr weniger Menschen bei Badeunfällen in Flüssen, Bädern oder Seen ums Leben gekommen als im Jahr zuvor – allerdings ertranken doppelt so viele junge Menschen. Insgesamt starben 43 Menschen, das sind 5 weniger als im Jahr zuvor. In den meisten Altersklassen gingen die Zahlen zurück, bei den 21- bis 30-Jährigen hingegen stieg die Zahl von fünf auf zehn, bei den 41- bis 50-Jährigen sogar von einem Opfer auf sieben, wie die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) mitteilte.

Deutlich war auch im vergangenen Jahr: Es sterben bei weitem mehr Männer als Frauen. Von den 43 Opfern waren 36 männlich, 4 waren Frauen und bei 3 weiteren war das Geschlecht laut DLRG nicht bekannt.

Flüsse besonders gefährlich

Die meisten (jeweils sieben) kamen in den ungewöhnlich heißen Sommermonaten Juni und Juli ums Leben, sechs weitere starben im August. Besonders gefährlich: Die Flüsse in Baden-Württemberg, in denen 22 Menschen laut DLRG ihr Leben ließen (2024: 14). In den Seen im Südwesten starben 15 Menschen (2024: 26), drei weitere (2024: 3) kamen in Schwimmbädern um.

Die DLRG ist nach eigenen Angaben die größte freiwillige Wasserrettungsorganisation der Welt, sie zählt mehr als 640.000 Mitglieder.

 

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