Neues vom KSC
Blitztor und Doppelpack: Karlsruher SC besiegt den 1. FC Nürnberg

Neues vom KSC Blitztor und Doppelpack: Karlsruher SC besiegt den 1. FC Nürnberg

Quelle: Uli Deck/dpa

Nach wenigen Sekunden führt der Karlsruher SC gegen den 1. FC Nürnberg. Die dann zunächst ausgelassenen Chancen rächen sich nicht. Der Sieg fällt am Ende sogar hoch aus.

Ein Blitztor nach nicht einmal 15 Sekunden und zwei späte Tore haben dem Karlsruher SC in der 2. Fußball-Bundesliga zu einem Heimsieg verholfen. Beim erst am Ende klaren 4:1 (1:0) gegen den 1. FC Nürnberg sorgte Paul Nebel am Sonntag in dem unterhaltsamen Duell für die außergewöhnlich frühe Führung. Fabian Schleusener (70.) und Budu Siwsiwadse mit einem späten Doppelpack (89./94.) erzielten die weiteren Treffer für die zuletzt kriselnden Badener. Der erste 18 Jahre alte Can Uzun hatte zwischenzeitlich den Ausgleich für Nürnberg geschossen (61.).

«Wir können heute sehr, sehr zufrieden sein», sagte Nebel: «Ich glaube, man hat einfach gesehen, dass wir heute unbedingt gewinnen wollten. Das wird uns auf jeden Fall guttun für die nächsten Wochen.»

Die Franken von Trainer Cristian Fiel verpassten mit der Niederlage nach der Länderspielpause, den Anschluss an die Aufstiegsränge zu halten und sind mit weiterhin 21 Punkten Neunter. Der KSC rückte auf Platz 14 vor und verschaffte sich drei Zähler Vorsprung vor den Abstiegsplätzen.

Mittelfeldspieler Nebel traf nach einem weiten Schlag nach vorn und verpasste knapp den Rekord des schnellsten Treffers im deutschen Profifußball. «Ich muss ehrlich sagen, es kam dann auch ein bisschen schnell für mich», sage Nebel: «Es war ein unbeschreibliches Gefühl. Ich glaube, so schnell habe ich noch nie ein Tor geschossen, auch nicht in der Jugend. Es ist cool, dass wir die Variante einstudiert haben und dass sie jetzt endlich geklappt hat.» Am 5. Oktober 2007 war Benjamin Siegert schneller erfolgreich, als er im Zweitligaspiel bereits nach acht Sekunden zum 1:0 für den SV Wehen Wiesbaden gegen die SpVgg Greuther Fürth traf.

Der ideale Start kam den Gastgebern nach nur einem Sieg aus den vorangegangenen neun Zweitliga-Spielen entgegen. Die Elf von Trainer Christian Eichner ging kein zu großes Risiko ein, kam auf dem neu verlegten Rasen aber zu mehreren Riesenchancen. Die Nürnberger blieben in der enttäuschenden erste Hälfte offensiv wirkungslos.

In der zweiten Hälfte sah es zwischenzeitlich so aus, als könnten sich die ausgelassenen Möglichkeiten für den KSC rächen. Schleusener scheiterte für die Gastgeber, die in Hälfte eins einen Pfostentreffer hatten, an der Latte. Im Gegenzug fiel das 1:1. Schleusener per Kopf nach Flanke von Torschütze Nebel und der kurz zuvor eingewechselte Siwsiwadse mit seinen beiden Treffern sorgten für Erleichterung. «Ich glaube, es ist absolut verdient heute», bilanzierte Schleusener.

 

Fotogalerie | Bilder vom KSC-Heimspiel gegen den 1. FC Nürnberg

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