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Dank einer Spende: Karlsruher Klinikum erhält spezielle Fahrtrage für Neugeborene

Nachrichten Dank einer Spende: Karlsruher Klinikum erhält spezielle Fahrtrage für Neugeborene

Quelle: Marco Rösch, Städtisches Klinikum Karlsruhe

Dank einer spendenfinanzierten Umrüstung können kranke Neugeborene ab sofort von nahezu allen Hilfsorganisationen an das Städtische Klinikum in Karlsruhe verlegt werden, darüber wird in einer Pressemeldung des Klinikums vom 07. Juni 2024, berichtet.

Eine Spende der Bodo-und-Bärbel Schelling-Stiftung

Muss ein Neugeborenes ans Städtische Klinikum Karlsruhe verlegt werden, rückt sofort ein Rettungsteam aus – dies passiert etwa 140 Mal im Jahr. Bislang waren die dafür notwendigen Transportinkubatoren nur mit dem Tragen-System der Rettungswagen des Deutschen Roten Kreuzes kompatibel.

Dank einer Spende der Bodo-und-Bärbel Schelling-Stiftung im mittleren fünfstelligen Euro-Bereich konnte jetzt eine neue Fahrtrage der Firma Stryker angeschafft werden, mit der einer der Inkubatoren auf die Fahrzeuge der anderen Hilfsorganisationen passt.

 

| Quelle: Marco Rösch, Städtisches Klinikum Karlsruhe

 

Trage ist leichtgängig & elektrohydraulisch steuerbar

Die neue Trage ist leichtgängig und lässt sich zudem elektrohydraulisch steuern:

„Dadurch vereinfacht sich das Einschieben der Trage in den Rettungswagen für das Team deutlich. Gleichzeitig minimiert die Hydraulik Erschütterungen für die kranken Früh- und Neugeborenen wesentlich“, betonte Oberarzt Alexander Krauth.

 

Alexander Krauth erklärt Sascha Meyer (Direktor der Franz-Lust Klinik für Kinder- und Jugendmedizin), Bettina Lisbach, Bodo und Bärbel Schelling sowie Markus Heming (v.l.n.r.) die Funktionen der Fahrtrage. | Quelle: Marco Rösch, Städtisches Klinikum Karlsruhe

 

Stiftung setzt sich für Kinder in Karlsruhe ein

Das Stifterehepaar Bärbel und Bodo Schelling haben vor fast 20 Jahren die gemeinnützige Bodo-und-Bärbel-Stiftung gegründet. Die Stiftung setzt sich vor allem für Kinder in ihrer Heimatstadt Karlsruhe ein, die Hilfe besonders benötigen.

Im vergangenen Jahr hat sich das Ehepaar entschlossen, die Stadt Karlsruhe als Treuhänderin
und Vorstand in ihre Stiftungsarbeit mit einzubeziehen. Der zweite Teil der Stiftungserträge
aus dem Jahr 2023 floss in die Einrichtung des Ruhe- und Bewegungsraumes „Drachenhöhle“.

Dieser Raum ist Teil der neuen Eltern-Kind-Station der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie,
Psychosomatik und Psychotherapie am Klinikum Karlsruhe für Familien, in denen das
Zusammenleben unter psychischen Belastungen leidet.

 

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