News aus der Fächerstadt
Die Kunst und der Krieg: Künstler diskutieren im ZKM

News aus der Fächerstadt Die Kunst und der Krieg: Künstler diskutieren im ZKM

Quelle: Thomas Riedel
dpa

Der Krieg in der Ukraine hat viele Künstler aus der Bahn geworfen. Wie umgehen mit so einem existenziellen Trauma? Bei einer Veranstaltung im ZKM in Karlsruhe geht es auch um die Möglichkeiten von Kunst.

Was kann Kunst im Angesicht des Krieges? Wie sollen Künstlerinnen und Künstler arbeiten? Welche Sprache hilft, das Trauma zu bewältigen? Das thematisieren an diesem Mittwoch (17.00 bis 21.00 Uhr) Kunstschaffende verschiedener Länder im Karlsruher Zentrum für Kunst und Medien (ZKM). Dabei geht es auch um die Frage, inwieweit künstlerisches Arbeiten ein kommunikatives Werkzeug gegen den Krieg sein kann.

Die ukrainische Kuratorin Tatiana Kochubinska stellt dabei die Antiwarcoalition.art mit ausgewählten Werken und eine Initiatorin der Plattform vor, Antonina Stebur aus Belarus. Die internationale Plattform von Kulturschaffenden gegen den Krieg in der Ukraine und in anderen Teilen der Welt ist Archiv und Diskussionsforum zugleich. Sie sammelt und verbreitet künstlerische Statements gegen kriegerische Aggression sowie politische Unterdrückung.

Am Themenabend mit anschließender Diskussion nehmen unter anderem die Künstler Laura Huertas Millán (Kolumbien/Frankreich), Nikolay Karabinovych (Ukraine) und Vladimir Miladinović (Serbien) teil. Zum Abschluss gibt es eine Podiumsdiskussion. Die Veranstaltung findet in der Reihe «It’s about Life» statt, die vom Kunstministerium Baden-Württemberg gefördert wird.

Tatiana Kochubinska, frühere Kuratorin des Kiewer Kunstzentrums PinchukArtCentre, ist eine der aus der Ukraine geflüchteten Künstlerinnen, die das ZKM als Stipendiatin aufgenommen hat. Die Kuratorin war mitten in den Vorbereitungen zu einem internationalen Ausstellungsprojekt in der ostukrainischen Millionenstadt Dnipro, als der Krieg ausbrach.

Das ZKM unterstützt schon länger politisch bedrohte Künstler und arbeitet mit «Artists at Risk» zusammen. Das Netzwerk vermittelt Gastaufenthalte an Kulturinstitutionen.

 

Weitere Nachrichten

Landtagswahl: Fünf Gründe, warum die Wahl in Baden-Württemberg jetzt spannend wird

Auf den letzten Metern ein Kopf-an-Kopf-Rennen um das Erbe Kretschmanns: Die Grünen sind plötzlich fast auf Augenhöhe mit der CDU. Wie kann das sein? Und was hat das mit dem «Rehaugen»-Video zu tun?

Pilotprojekte im Regionalverkehr: Wie Bahnfahren sicherer werden soll

Mehr Präsenz im Zug: Mit Doppelbesetzungen und Bodycams wollen die Verkehrsunternehmen im Land auf körperliche Übergriffe reagieren. Nun stehen die Pilotstrecken fest.

Gefahrenabwehr: Baden-Württemberg will eigene Polizeidrohne entwickeln

Was steckt hinter dem Plan für eine eigene Hightech-Drohne – und warum ist China dabei ein Thema?

Brand in Gin-Destillerie in Karlsruhe: Auch Möbelgeschäft betroffen

Feuer in einer Gin-Destillerie in Karlsruhe: Auch ein Möbelgeschäft im Stadtteil Durlach wurde vom Brand erfasst. Die Feuerwehr hatte die Lage rasch im Griff.

Mutmaßlicher Drogendealer bunkert eine Million Euro Bargeld im Kreis Karlsruhe

Bei einer Wohnungsdurchsuchung in Oberhausen-Rheinhausen stößt die Polizei auf eine Million Euro Bargeld und Drogen. Was die Ermittler sonst noch fanden.




 

Logo meinKA

 

Anzeige

Jetzt meinKA als Werbe-Plattform nutzen!

Informieren Sie sich über Daten, Zahlen und Fakten rund um meinKA und die entsprechenden Werbeformen in unseren Mediadaten: jetzt Mediadaten anfordern.

Wir freuen uns über Ihr Interesse und beraten Sie gerne!

 


 













Auch interessant


Falls Ihnen inhaltliche Fehler oder Fehlfunktionen auffallen, einfach bei redaktion@meinka.de melden.