News aus Baden-Württemberg
Doppelmord in Hockenheim: Verteidigung legt Revision ein

News aus Baden-Württemberg Doppelmord in Hockenheim: Verteidigung legt Revision ein

Quelle: Swen Pförtner/dpa/Symbolbild
dpa

Im Verfahren um den Doppelmord an ihren beiden Söhnen hat der Rechtsanwalt der Mutter aus Hockenheim (Rhein-Neckar-Kreis) Revision eingelegt.

Das teilte eine Sprecherin des Landgerichts Mannheim am Dienstag mit. Der Bundesgerichtshof (BGH) soll das Urteil nun also auf Rechtsfehler hin überprüfen.

Das Landgericht hatte die Frau kurz vor Weihnachten zu einer Freiheitsstrafe von 13 Jahren wegen zweifachen heimtückischen Mordes verurteilt. Die 44-Jährige hatte nach Überzeugung der Strafkammer am Karsamstag ihre sieben und neun Jahre alten Kinder betäubt und ermordet. Am folgenden Tag schrieb die Deutsche der Polizei in einer E-Mail, dass sie etwas Schlimmes getan habe.

Die Staatsanwaltschaft hatte eine Haftstrafe von 14,5 Jahren gefordert, der Verteidiger auf eine Höchststrafe von zwölf Jahren Haft plädiert. Darüber hinaus beantragte der Rechtsanwalt die Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus.

Strafmildernd wirkte sich laut dem Vorsitzenden Richter aus, dass die Angeklagte zum Zeitpunkt der Tat erheblich vermindert schuldfähig war. Laut einem psychiatrischen Gutachter hat die Frau in Folge einer Hirnblutung eine Persönlichkeitsstörung entwickelt, die Steuerungsfähigkeit sei beeinträchtigt. Auf die Einsichtsfähigkeit habe die Störung aber keinen Einfluss. Der Fachmann hatte sich gegen die Unterbringung in einer Psychiatrie ausgesprochen.

 

Weitere Nachrichten

Krisendestillation: Zu wenig Konsum - Wird Württemberger Wein zu Putzmittel?

Die Menschen trinken immer weniger Wein. Was passiert mit den vielen Flaschen, die übrig bleiben? Die EU hat nun den Weg für eine Lösung frei gemacht.

Darum sind Fälschungen bei Fischereischeinen ein Problem

Interessenten zahlen teils Hunderte Euro für einen gefälschten Fischereischein. Was der Betrug für die Natur bedeuten kann - und wie die Behörden diesen Trend stoppen wollen.

Schwarz-rote Reformpläne: So viele Menschen im Land wären vom Minijob-Aus betroffen

Ginge es nach der Rentenkommission, wären Minijobs bald Geschichte. Doch wie viele Menschen im Südwesten wären von solch einem Schritt betroffen? Und wo arbeiten besonders viele Minijobber?

Online 21 Mädchen sexuell missbraucht - Mann verurteilt

Er spielte ihnen vor, er sei Jugendlicher, und brachte sie dazu, ihm pornografische Inhalte von sich selbst zu schicken. Nun muss ein 33-Jähriger für seine Missbrauchstaten hinter Gitter.

Verdächtige fliehen zu Fuß: Maskierte schießen vor Karlsruher Bar mit Schreckschusswaffe

Unbekannte Täter sollen in der Nacht vor einer Bar Schüsse abgegeben haben. Die Polizei findet Patronenhülsen und eine beschädigte Scheibe.




 

Logo meinKA

 

Anzeige

Jetzt meinKA als Werbe-Plattform nutzen!

Informieren Sie sich über Daten, Zahlen und Fakten rund um meinKA und die entsprechenden Werbeformen in unseren Mediadaten: jetzt Mediadaten anfordern.

Wir freuen uns über Ihr Interesse und beraten Sie gerne!

 


 
















Auch interessant


Falls Ihnen inhaltliche Fehler oder Fehlfunktionen auffallen, einfach bei redaktion@meinka.de melden.