News aus Baden-Württemberg
Erste E-Fähre für den Bodensee zu Wasser gelassen

News aus Baden-Württemberg Erste E-Fähre für den Bodensee zu Wasser gelassen

Quelle: Felix Kästle
dpa

Nur mit Strom über den See: Die erste rein elektrisch betriebene Fähre am Bodensee ist am Dienstag von einer Werfthalle in Friedrichshafen ins Wasser gelassen worden.

«Heute sind wir unserer großen Zukunftsvision einer klimaneutralen Schifffahrt auf dem Bodensee einen wichtigen Schritt näher gekommen», sagte Frank Weber, Geschäftsführer der Bodensee-Schiffsbetriebe (BSB).

Das erste E-Schiff der BSB hat eine Bauzeit von neun Monaten hinter sich und soll künftig bis zu 300 Menschen über den See bringen. Dazu verfügt das Schiff über eine 1000 Kilowattstunden umfassende Batterie, die in der Mittagspause und nachts aufgeladen wird. Für einen möglichst sparsamen Verbrauch ist das Schiff mit 15 Stundenkilometern im Wasser unterwegs.

In den kommenden Tagen werden noch letzte Programmierarbeiten vorgenommen und die ersten Probefahrten beginnen. Nach der Taufe am 17. Juli soll das Schiff ab dem 18. Juli zu ersten Begrüßungsfahrten an verschiedenen Häfen am See aufbrechen. Die bislang noch «MS Artemis» benannte E-Fähre wird künftig regulär zwischen Uhldingen und der Insel Mainau verkehren. Das Schiff hat 3,6 Millionen Euro gekostet – der Bund beteiligte sich dabei mit 300.000 Euro Förderung.

 

Weitere Nachrichten

Balkonsolaranlagen: Preise sinken, Leistung steigt rasant

Mehr als 28.000 neue Balkonsolaranlagen wurden in Baden-Württemberg gemeldet – doch Experten vermuten eine Dunkelziffer. Wie groß ist das echte Solarpotenzial?

Verfassungsschutzbericht: Diese Extremisten bedrohen das Land am stärksten

Islamistische Angriffe, rechtsextremer Nachwuchs und «Wegwerf-Agenten» im Dienste Russlands: Der Staat wird angefeindet, von allen Seiten. Wie gefährlich der Extremismus ist für das Land.

Zwischen Sexfrust und Salafismus: die "Mincel"-Bewegung

Im Netz gedeihen neue Ideologen, die Gleichberechtigung ablehnen und starre Rollenbilder zementieren. Wie gefährlich ist die neue Bewegung?

Bundeswehr baut Sigmaringen zum Zentrum für Heimatschutz aus

Die Bundeswehr plant, Sigmaringen zum Zentrum für Heimatschutz in Baden-Württemberg auszubauen. Was sich vor Ort künftig ändern soll.

Mädchen nach Zusammenstoß mit Auto im Landkreis Karlsruhe schwer verletzt

Eine Elfjährige will offenbar einen Bus erreichen und rennt auf die Straße. Dort wird sie von einem Auto erfasst.




 

Logo meinKA

 

Anzeige

Jetzt meinKA als Werbe-Plattform nutzen!

Informieren Sie sich über Daten, Zahlen und Fakten rund um meinKA und die entsprechenden Werbeformen in unseren Mediadaten: jetzt Mediadaten anfordern.

Wir freuen uns über Ihr Interesse und beraten Sie gerne!

 


 













Auch interessant


Falls Ihnen inhaltliche Fehler oder Fehlfunktionen auffallen, einfach bei redaktion@meinka.de melden.