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Es geht auf den Betzenberg: KSC-Coach Senft warnt vor Lauterns Standardtricks

News Es geht auf den Betzenberg: KSC-Coach Senft warnt vor Lauterns Standardtricks

Quelle: Uli Deck/dpa

Der neue Trainer Senft weiß, dass das Duell in Kaiserslautern für den KSC kein Spiel wie jedes andere ist. Standards spielen in der Vorbereitung auf den Betzenberg-Auftritt eine besondere Rolle.

Trainer Maximilian Senft hat vor dem Südwest-Derby des Karlsruher SC beim 1. FC Kaiserslautern vor der Cleverness der Pfälzer gewarnt. Beim 0:0 zum Saisonauftakt der 2. Fußball-Bundesliga in Wolfsburg seien bei Defensivstandards «sehr viele Spieler ganz schnell am Boden» gewesen, ohne dass es wirklichen Kontakt gegeben habe, sagte der 37-Jährige.

«Da war gegen Wolfsburg der eine oder andere Pfiff dabei, bei dem wir einerseits trotzdem körperlich agieren wollen, aber schon auch wissen müssen, wie wir agieren». Senft hofft zugleich, dass Schiedsrichter Richard Hempel am Samstagabend (20.30 Uhr, RTL/Sky) «sich diese Situationen sehr genau anschaut». Denn die ausverkaufte Partie auf dem Betzenberg sei für ihn ein Derby mit «totalem Alleinstellungsmerkmal».

Dass die Pfälzer stärker eingespielt seien als sein neu formiertes Team sieht der Österreicher zwar als Vorteil, nicht aber als Grund zur Sorge. «Es wird von Woche zu Woche besser», sagte Senft über den Entwicklungsprozess.

 

KSC möchte Betzenberg-Atmosphäre eindämmen

Personell kann der Trainer nahezu aus dem Vollen schöpfen. Marcel Franke ist nach seiner Gehirnerschütterung wieder einsatzfähig, bei Shio Fukuda soll aufgrund muskulärer Probleme kurzfristig über einen Einsatz entschieden werden. Neuzugang Sandro Trémoulet ist nach Auskunft des Coaches wegen seines Trainingsrückstands noch keine Option für die Startelf.

Trotz der hohen Belastung beim 2:1 gegen Bielefeld will Senft den Kräfteverschleiß auch auf dem Betzenberg nicht dosieren. «Bei einem Derby werde ich sicher nicht auf die Bremse treten», sagte der Wiener. Zum Auftakt werde «eine schöne Wucht» auf den KSC zukommen. Danach liege es an seiner Mannschaft, «die Stimmung im Stadion zu verändern».

 

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