News
Fahrer eingeklemmt: Lkw kracht auf A5 in Karlsruhe auf Abschlepper

News Fahrer eingeklemmt: Lkw kracht auf A5 in Karlsruhe auf Abschlepper

Quelle: Daniel Karmann/dpa/Symbolbild
dpa

Auf den Auffahrunfall auf der Autobahn folgt eine Vollsperrung – und ein kilometerlanger Stau. Was ist zur Unfallursache bekannt?

Ein Lastwagenfahrer ist auf der Autobahn 5 bei Karlsruhe einem Abschleppfahrzeug aufgefahren und dabei schwer verletzt worden. Wegen des Unfalls war die Autobahn Richtung Süden zwischenzeitlich voll gesperrt, was einen langen Stau nach sich zog.

Nach aktuellem Kenntnisstand befand sich der Abschlepp-Lastwagen mit Kran auf einem kombinierten Verzögerungs- und Beschleunigungsstreifen, um ein Pannenfahrzeug abzuschleppen. Der 65-jährige Lastwagenfahrer fuhr auf der gleichen Spur und übersah offenbar das Abschleppfahrzeug, wie ein Polizeisprecher sagte. Es kam zum Unfall.

Die Geschwindigkeit sei so hoch gewesen, dass der 65-Jährige im Lkw-Fahrerhaus eingeklemmt und befreit werden musste, hieß es. Er wurde mit schweren Beinverletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Der 21-jährige Fahrer des Abschleppers erlitt ebenfalls Verletzungen – wie schwer, blieb noch unklar. Das Pannenfahrzeug wurde nicht in den Unfall involviert.

Wegen der Unfallaufnahme und der Räumungsarbeiten waren am Mittag alle Fahrstreifen gesperrt. Nach Daten von Google Maps gab es zeitweise einen Stau von zehn Kilometern in Richtung Süden. Am Nachmittag wurden die Sperrungen für den mittleren und linken Fahrstreifen wieder aufgehoben. Der Verkehr konnte langsam wieder anrollen. Die rechte Fahrspur blieb noch gesperrt.

Nach Angaben der Feuerwehr sind bei der Kollision größere Mengen Diesel und Hydrauliköl ausgetreten. Die Höhe des entstandenen Unfallschadens konnte noch nicht geschätzt werden.

 

Weitere Nachrichten

Runter vom Gas: Was Autofahrer zur Speedweek im Südwesten wissen müssen

Unfallträchtige Strecken, Schulen, Baustellen – bei der Blitzerwoche wird an vielen Stellen kontrolliert. Bei der Aktion im April wurden in Baden-Württemberg mehr als 58.000 Verstöße festgestellt.

Risiko zu hoch: Mehrere Feste sagen Feuerwerke wegen Waldbrandgefahr ab

Der Waldbrandgefahrenindex liegt im Südwesten zum Wochenendstart beinahe überall bei der zweithöchsten und höchsten Stufe. Das hat Folgen für mehrere Veranstaltungen.

Rheinenergie übernimmt EnBW-Energiedienstleistungsgeschäft

Rheinenergie baut seinen Geschäftsbereich aus. Etwa 200 neue Anlagen und 150 Mitarbeitende vom Karlsruher Konzern EnBW kommen dazu.

Arbeitslosigkeit im Juli in Baden-Württemberg gestiegen

Die Lage auf dem Arbeitsmarkt bleibt angespannt. Die Zahl der Arbeitslosen steigt. So viele Menschen waren im Juli im Südwesten arbeitslos.

Lebensmittelüberwachung: Meist Hygieneprobleme - Kontrolleure schließen weniger Läden

Tausende Restaurants, Imbisse, Kantinen oder Cafés werden jedes Jahr im Südwesten von Lebensmittelkontrolleuren unter die Lupe genommen. Wie häufig sie etwas finden - und was dann passiert.

So sieht die Wetterbilanz für den Juli im Südwesten aus

Baden-Württemberg erlebte einen der sonnigsten Juli-Monate seit Messbeginn - nur 2006 war es noch wärmer und sonniger. Was die Auswertung des Deutschen Wetterdienstes außerdem zeigt.






















Auch interessant


Falls Ihnen inhaltliche Fehler oder Fehlfunktionen auffallen, einfach bei redaktion@meinka.de melden.