News
Vandalismus im Naturschutzgebiet: KSC-Graffiti verärgert Schwarzwaldverein

News Vandalismus im Naturschutzgebiet: KSC-Graffiti verärgert Schwarzwaldverein

Quelle: -/Bergwacht Achertal/dpa

Ein blaues Graffiti am Karlsruher Grat im Nordschwarzwald sorgt für Ärger beim Schwarzwaldverein Hornisgrinde. Der vermutet die Urheber in der Fanszene des Fußball-Zweitligisten Karlsruher SC.

Ein Graffiti mit den Worten «KSC!» und «ALBTAL ASOZIAL», das auf einen Felsen im Nordschwarzwald gesprüht wurde und sich auf den Fußball-Zweitligisten Karlsruher SC bezieht, hat für Ärger beim Schwarzwaldverein Hornisgrinde gesorgt.

«Unfassbar! Vandalismus am Karlsruher Grat», schrieb der Verein bei Instagram. «Ausgerechnet hier: mitten im Naturschutzgebiet. Wer so etwas tut, zerstört nicht nur Felsen und Landschaft, sondern greift einen besonders schützenswerten Naturraum an.»

Der mit blauer Farbe geschriebene Text auf dem Karlsruher Grat bei Ottenhöfen deute auf die Hooligan- und Fanszene des KSC hin, sagte Chris Faißt, Vorsitzender der Bergwacht-Ortsgruppe Achertal, der Deutschen Presse-Agentur.

Das Graffiti müsse in der Nacht von Samstag auf Sonntag gesprüht worden sein. «Am Dienstag hat es dann ein Bergwachtkamerad gesehen.» Eine Anzeige wolle die Bergwacht aber nicht stellen.

 

«Sachbeschädigung auf Kosten unserer Heimat»

Der betroffene Felsen liege auf dem Privatgrundstück eines Mitglieds der Bergwacht. Es solle nun versucht werden, das Graffiti mit einem biologisch abbaubaren Reinigungsmittel zu entfernen, erklärte Faißt. Denn für den Schwarzwaldverein ist klar: «Das ist keine Kunst. Das ist Sachbeschädigung auf Kosten unserer Heimat», wie er bei Instagram schrieb.

Der KSC erklärte zu dem Vorfall, er verurteile «jede Form von Sachbeschädigung aufs Schärfste. Wir distanzieren uns ausdrücklich von Handlungen, bei denen unser Clubname missbräuchlich verwendet wird.»

 

Weitere Nachrichten

Infektion in Baden-Württemberg: Erster Nachweis von Sindbis-Fieber in Deutschland

Nachweise in Mücken hierzulande gab es schon länger. Nun gibt es einen bestätigten Sindbis-Fall bei einem Mann in Baden-Württemberg. Ärzte sollen auf entsprechende Symptome achten.

Laut Verband: Aufschwung im Handwerk lässt auf sich warten

Im Handwerk kommt weiter keine Partystimmung auf. Der Aufschwung bleibt laut Verband im Südwesten weiter aus. Wie blicken die Betriebe in die Zukunft?

Karlsruher Basketballerin Wilke nach Heim-WM: Was bleibt vom Hype?

Zur WM in Berlin kamen über 200.000 Fans in die Hallen. Nun wartet wieder der harte Alltag. Was die deutsche Eliteliga der Frauen macht, damit der Bundestrainer künftig nicht mehr zur Flucht aufruft.

Nach Hitzesommer: Wieder verheerendes Jahr für Alpengletscher

Hitzewellen und wenig Schnee setzen den Gletschern in der Schweiz, Österreich und Deutschland massiv zu. Warum kleine Gletscher bereits verschwinden und der Nachschub an Trinkwasser zurückgeht.

Letztes Bier bei Eichbaum: Nach fast 350 Jahren ist Schluss -181 Jobs betroffen

Nach fast 350 Jahren ist Schluss: Was bedeutet das Aus für die 181 Mitarbeiter – und wie geht es mit der Marke Eichbaum weiter?

Konkurrenz für SpaceX und Co.: Deutscher Raketenhersteller HyImpulse erhält Startlizenz

Das Unternehmen mit Sitz in der Nähe von Heilbronn plant seinen ersten Start von europäischem Boden im Frühjahr. In der Zukunft will HyImpulse auch kommerzielle Satelliten in die Umlaufbahn bringen.

Untersee betroffen: Bodensee-Schiffsverkehr teils eingestellt

Wegen des niedrigen Wasserstandes ist der Schiffsverkehr in einem Teil des Bodensees eingestellt worden. Bis auf Weiteres hätten die Bodensee-Schiffsbetriebe (BSB) im Untersee (Radolfzell, Iznang, Mannenbach und Reichenau) den Verkehr eingestellt, teilten die Stadtwerke Konstanz mit.






















Auch interessant


Falls Ihnen inhaltliche Fehler oder Fehlfunktionen auffallen, einfach bei redaktion@meinka.de melden.