News
Frau spendet 400.000 Euro für eigene Baumgrab-Wahl

News Frau spendet 400.000 Euro für eigene Baumgrab-Wahl

Quelle: Angelika Warmuth/dpa
dpa

Eine Frau will das Angebot für Baumbestattungen in ihrem Ort unterstützen und einen Baum für ihre Bestattung reservieren – eigentlich ist reservieren jedoch verboten. Ein Dilemma für den Gemeinderat.

Die angebotene Spende einer wohlhabenden Frau hat den Gemeinderat in Nußloch (Rhein-Neckar-Kreis) in ein Dilemma gestürzt: Die Dame wollte 400.000 Euro für das neue Angebot der Baumbestattung am Ort spenden und einen Baum für sich und ihren Mann reservieren. Baumgräber dürfen allerdings laut Friedhofsordnung nicht reserviert werden, wie eine Sprecherin der Stadt bestätigte.

Die rund 11.000-Einwohner-Gemeinde wollte aber nicht auf die großzügige Spende für den Friedhof verzichten, wie die «Rhein-Neckar-Zeitung» berichtete. Der Gemeinderat stimmte demnach nach einer längeren Debatte mit neun Stimmen dafür, sechs Stimmen dagegen und drei Enthaltungen. Die Sprecherin der Stadt bestätigte den Vorgang.

 

Weitere Nachrichten

Obduktion nach Tod im Kreis Karlsruhe: Sohn erstach Mutter und tötete sich dann selbst

Nach dem Tod einer Mutter und ihres Sohnes in Oberhausen-Rheinhausen hat die Obduktion Klarheit gebracht. Die Ermittler suchen noch nach dem Motiv.

Mann mit Luftdruckgewehr löst Großeinsatz der Polizei in Bruchsal aus

Zeugen in Bruchsal melden einen Mann mit einer Langwaffe. Die Polizei rückt mit zahlreichen Kräften aus. Der Verdächtige lässt sich widerstandslos festnehmen. Was bisher bekannt ist.

Bundesfinanzhof erklärt neue Grundsteuer für rechtens

Das baden-württembergische Grundsteuergesetz hat Hausbesitzer im ganzen Land verärgert. Der Bundesfinanzhof sieht keinen Verstoß gegen die Verfassung und erteilt dem Gesetz seinen Segen.

Ferienstart steht bevor: So voll wird es zu Pfingsten auf Straßen und an Flughäfen

Zum Start der Pfingstferien in Baden-Württemberg müssen sich Reisende auf Staus und volle Terminals einstellen. Der ADAC und die Flughäfen geben Prognosen ab.

Gebühr für Straßennutzung: Schweiz will bei Ausländern für Durchfahrt kassieren

Stau, Gebühren, Ärger: Die Schweiz plant eine neue Transitabgabe für Ausländer – mit Folgen für Millionen Urlauber. Wie hoch sie ausfallen soll und was Kritiker daran stört.



















Auch interessant


Falls Ihnen inhaltliche Fehler oder Fehlfunktionen auffallen, einfach bei redaktion@meinka.de melden.