News aus Baden-Württemberg
Fraunhofer-Institut in Karlsruhe: Batterie-LKW bald wettbewerbsfähig

News aus Baden-Württemberg Fraunhofer-Institut in Karlsruhe: Batterie-LKW bald wettbewerbsfähig

Quelle: Uwe Anspach/dpa/Symbolbild
dpa

Elektro-Lastwagen im Schwerverkehr dürften nach Einschätzung des Fraunhofer-Instituts für System- und Innovationsforschung schon in wenigen Jahren wettbewerbsfähig sein.

Sie profitierten «von schnell sinkenden Kosten für Batterien und Brennstoffzellen», teilten die Forscher am Donnerstag in Karlsruhe mit. Vor allem Batterie-Lastwagen dürften «die techno-ökonomische Wettbewerbsfähigkeit mit heutigen Diesel-Lkw für die meisten Anwendungsfälle in absehbarer Zeit erreichen», sagte Studienautor Steffen Link.

Die Transformation werde viel Geld kosten. Nach heutigem Kenntnisstand sei der Batterieantrieb in vielen Anwendungsfällen die günstigste und «vielversprechendste Technologie, um mindestens das Kostenniveau von heutigen Diesel-Lkw zu erreichen». Reichweite und Nutzlast reichten für die meisten Anwendungsfälle in der Logistik bereits heute. Batterie-Lkws seien auch schneller in großen Mengen am Markt verfügbar als Brennstoffzellen-Lkws. Industrie und Politik sollten daher schnell Produktionskapazitäten und ein flächendeckendes Ladenetz aufbauen, das Stromnetz erweitern und Regulierungen anpassen, empfehlen die Forscher.

Angesichts der Kostenentwicklung für Schlüsselkomponenten rechnet das Institut damit, dass «Batteriesystemkosten bald unter 200 EUR/kWh fallen werden und in den späten 2040er Jahren auf 100 EUR/kWh sinken könnten». Die Kosten für Brennstoffzellensysteme dürften «in den späten 2030er Jahren vermutlich deutlich – auf rund 150 EUR/kW – sinken». Aber Brennstoffzellen-Lkw könnten zur Ergänzung für schwer elektrifizierbare Bereiche oder Spezialtransporte nötig werden. Daher erscheine Förderung für ihre Entwicklung angebracht.

 

Weitere Nachrichten

Aktuelle Waldbrandgefahr: Wie die Feuerwehr gegen Waldbrände aufgestellt ist

Längere Trockenphasen verändern auch Baden-Württemberg. Die Feuerwehr stellt sich auf Großbrände ein, baut neue Strategien auf – und räumt ein, dass es bei Ausrüstung und Erfahrung noch Lücken gibt.

Dramatische Wetterfolgen: Schon knapp 800 Hitzetote im Südwesten

Hohe Temperaturen gehen oft mit mehr Sterbefällen einher. In diesem Jahr sind bereits viele Menschen gestorben im Südwesten. Besonders ältere Menschen sind gefährdet.

Von wegen Arzneimittel: Was der Karlsruher Zoll in Paketen entdeckt

Immer wieder fängt der Zoll gefälschte Arzneimittel oder Lebensmittel mit illegalen Substanzen ab. Hunderte Pakete werden überprüft. Was die Fahnder darin manchmal finden.

Niedrigwasser: Bodensee fällt auf historischen Tiefstand im Juli

Anhaltende Trockenheit lässt den Wasserstand des Bodensees auf ein Rekordtief für Juli sinken. Vor der Insel Reichenau ist der Seegrund schon zu sehen. Hat das Niedrigwasser schon Folgen?

Person verschanzt sich in Wohnung in Karlsruhe: Sind Waffen im Spiel?

Großeinsatz in Karlsruhe: Eine Person verbarrikadiert sich nach einem Streit unter Nachbarn in ihrer Wohnung im Unteren Dammweg, 76149 Karlsruhe-Neureut. Die Polizei hält sich mit Details zurück. Sind Waffen im Spiel?




 

Logo meinKA

 

Anzeige

Jetzt meinKA als Werbe-Plattform nutzen!

Informieren Sie sich über Daten, Zahlen und Fakten rund um meinKA und die entsprechenden Werbeformen in unseren Mediadaten: jetzt Mediadaten anfordern.

Wir freuen uns über Ihr Interesse und beraten Sie gerne!

 


 













Auch interessant


Falls Ihnen inhaltliche Fehler oder Fehlfunktionen auffallen, einfach bei redaktion@meinka.de melden.