News
Freiburg holt Ben Farhat – und verleiht ihn wieder zum KSC

News Freiburg holt Ben Farhat – und verleiht ihn wieder zum KSC

Quelle: Silas Stein/dpa

Der SC Freiburg verpflichtet Louey Ben Farhat vom badischen Rivalen Karlsruher SC. Zunächst bleibt der Offensivspieler aber beim Fußball-Zweitligisten.

Der Transferpoker um Toptalent Louey Ben Farhat vom Fußball-Zweitligisten Karlsruher SC hat ein Ende gefunden. Bundesligist SC Freiburg verpflichtet den 20 Jahre alten Offensivspieler, leiht ihn aber direkt wieder an den KSC aus, wie die beiden badischen Clubs mitteilten. Über die Ablöse und weitere Vertragsmodalitäten wie die neue Laufzeit wurde Stillschweigen vereinbart.

«Der KSC erzielt ein Paket, das den Wert seiner Entwicklung widerspiegelt – inklusive einer Beteiligung an seinem weiteren Weg», sagte der Karlsruher Sport-Geschäftsführer Mario Eggimann laut KSC-Mitteilung. «Dass er zunächst leihweise bei uns bleibt, gibt uns die Möglichkeit, den Übergang geordnet zu gestalten.»

Laut einem Bericht der «Badischen Neuesten Nachrichten» überweisen die Freiburger 7,5 Millionen Euro fix an den KSC, der demnach auf weitere 2,5 Millionen an Boni hoffen darf. Zudem soll der Zweitligist im Falle eines Weiterverkaufs mit 20 Prozent beteiligt werden. Ben Farhat, der aus der Karlsruher Jugend stammt, besaß beim KSC einen Vertrag bis Ende Juni 2029.

Bericht: Freiburg hat Option auf Winterwechsel

Freiburg habe zudem die Option, Ben Farhat bereits im Winter zu holen, berichten die «Badischen Neuesten Nachrichten» weiter. Hintergrund ist der Asien-Cup, der vom 7. Januar bis 5. Februar in Saudi-Arabien stattfindet. In Keisuke Goto und Yuito Suzuki muss SC-Coach Julian Schuster möglicherweise gleich zwei japanische Offensivspieler abstellen.

Bei der 2:5-Heimniederlage am vergangenen Samstag gegen den VfL Wolfsburg stand Ben Farhat erstmals in dieser Saison in der KSC-Startelf, nachdem er weite Teile der Vorbereitung wegen einer Zahn-OP verpasst hatte. In der vergangenen Saison kam er in 20 Ligaspielen auf sechs Tore und zwei Vorlagen. Etliche Partien verpasste er wegen eines Mittelfußbruchs.

Ursprünglich hatte der gebürtige Waiblinger auf einen Wechsel zu Eintracht Frankfurt gehofft. Mit dem hessischen Bundesligisten soll er sich dem Vernehmen nach bereits einig gewesen sein, allerdings fanden die Clubs bis zuletzt nicht zueinander.

«Nach langem Anlauf bin ich froh, heute mit Freiburg alles klargemacht zu haben», sagte Ben Farhat laut SC-Mitteilung. Beim KSC wolle er nun noch mal «alles reinhauen».

 

Mehr zum KSC

KSC-Stürmer fällt auch gegen Cottbus aus: Rätsel um Broschinski

Auch gegen Cottbus muss der KSC auf Broschinski verzichten. Wann der Stürmer zurückkehrt, bleibt ungewiss. Seine Verletzungsprobleme dauern an.

Interview

"Man lernt immer weiter dazu": Drei Fragen an KSC-Spieler Viktor Bergh

Viktor Bergh ist seit diesem Sommer beim Karlsruher SC: Der Schwede zeigt Laufbereitschaft, Intensität, Offensivdrang sowie aggressives Pressing. meinKA traf den 27-Jährigen zum Interview und stellte ihm drei Fragen über Schweden, seinen Werdegang und mehr.

Toptalent vom KSC: Einer für Klopp? Ben Farhat entscheidet sich pro DFB

Erst Vereinswechsel, jetzt Verbandswechsel: KSC-Jungstar Louey Ben Farhat, der inzwischen dem SC Freiburg gehört, stellt seine fußballerischen Weichen neu. Das dürfte auch Jürgen Klopp gefallen.

KSC-Spieler Ben Farhat äußert sich zur Zukunft: "Win-Win-Situation"

Nach dem 2:2 in Hannover erklärt Talent Louey Ben Farhat, was ihn trotz seines bevorstehenden Wechsels beim Karlsruher SC antreibt. Der Coach erlebt ihn «befreiter».

Später Ausgleich: KSC punktet in Hannover

Guter Auftritt, später Lohn: Der Karlsruher SC verdient sich einen wichtigen Punkt bei Hannover 96.

Von Kulturschock bis Vorfreude: 3 Fragen an den finnischen KSC-Neuzugang Santeri Väänänen

Santeri Väänänen ist der neue Sechser beim KSC: Der 24-jährige finnische Nationalspieler wechselte von Rosenborg Trondheim in den Wildpark. Wir haben mit dem Finnen über seinen Start beim KSC und seine Vorfreude auf die kommenden Aufgaben gesprochen.






















Auch interessant


Falls Ihnen inhaltliche Fehler oder Fehlfunktionen auffallen, einfach bei redaktion@meinka.de melden.