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Gefahrenabwehr: Baden-Württemberg will eigene Polizeidrohne entwickeln

News Gefahrenabwehr: Baden-Württemberg will eigene Polizeidrohne entwickeln

Quelle: Felix Kästle/dpa
dpa

Was steckt hinter dem Plan für eine eigene Hightech-Drohne – und warum ist China dabei ein Thema?

Baden-Württemberg will eine eigene Drohne für seine Polizei entwickeln und diese auch bundesweit anbieten. Das Land stehe vor einer neuen sicherheitspolitischen Realität, sagte Innenminister Thomas Strobl (CDU) vor Beginn der ersten «Innovationskonferenz Drohnen» in Stuttgart am Freitag (11.00 Uhr). «Drohnen sind längst nicht nur mehr ein Spielzeug für Technikbegeisterte, sondern potenzielle Gefahren aus der Luft.»

Das Land wolle seine Vorreiterrolle beim Schutz und bei der Nutzung von Drohnentechnologie ausbauen, kündigte Strobl an. Ziel der Stuttgarter Innovationskonferenz sei es, Akteure aus Forschung und Industrie, von Sicherheitsbehörden, Militär und Bevölkerungsschutz zu vernetzen und die Grundlage für eine Polizeidrohne «Made in Baden-Württemberg» zu schaffen.

Bislang vor allem Drohnen aus China

Die deutsche Polizei setzt zwar bereits seit Jahren sowohl bundesweit als auch auf Länderebene Drohnen ein, etwa um aufzuklären, Beweise zu sichern und Gefahren abzuwehren. Bislang sei sie aber auf ausländische Hersteller, vor allem aus China, angewiesen, teilte das Innenministerium mit.

«Das wird sich nun ändern», hieß es weiter. Forschung und Industrie arbeiteten mit Polizei und Bundeswehr an einer Drohne, die digitale Souveränität bringe, in Deutschland entwickelt werde und die Anforderungen der Polizei erfülle. Die Weiterentwicklung von Drohnen sei in den vergangenen Jahren schon rasant fortgeschritten. «Gerade in Bezug auf autonomes Fliegen, die Nutzungsdauer von Akkus oder die Anwendung von Künstlicher Intelligenz wird die Drohnentechnologie nach und nach weiter optimiert werden», so das Ministerium.

Zuvor hatte bereits die Innenministerkonferenz Ende 2025 eine stärkere nationale Entwicklung von Polizeidrohnen beschlossen.

 

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