News aus Baden-Württemberg
Geflüchtetenhilfe: Land und Kommunen verhandeln über Flüchtlingskosten

News aus Baden-Württemberg Geflüchtetenhilfe: Land und Kommunen verhandeln über Flüchtlingskosten

Quelle: Felix Kästle, dpa
dpa

Land und Kommunen wollen Ende kommender Woche einen neuen Anlauf starten, um sich auf die Verteilung der Kosten für die etwa 100.000 ukrainischen Kriegsflüchtlinge zu einigen.

Die Gemeinsame Finanzkommission werde sich am Freitag in einer Woche (15. Juli) wieder treffen, hieß es am Donnerstag aus dem Finanzministerium und den Kommunalverbänden in Stuttgart. Dem Vernehmen nach gibt es eine gewisse Annäherung, nachdem man sich vor zwei Wochen verhakt hatte und ohne Ergebnis auseinandergegangen war. Es geht um Kosten von mehr als einer halben Milliarde Euro.

Die Finanzgespräche stehen im Schatten des Ukraine-Kriegs und der Corona-Pandemie. Das Land befürchtet, dass die Konjunktur und Steuereinnahmen in diesem Jahr noch einbrechen und will deswegen relativ wenig zusätzlich ausgeben. Städte-, Gemeinde- und Landkreistag pochten zuletzt aber auf eine vollständige Kostenübernahme durch das Land.

Hintergrund ist, dass die ersten Geflüchteten vom 1. Juni an Hartz-IV-Leistungen erhalten und nicht mehr als Asylbewerber eingestuft werden. Durch diesen Systemwechsel entstehe Städten und Gemeinden ein weiterer Finanzbedarf von 720 Millionen Euro in diesem Jahr, hatten die Verbände vorgerechnet. Das Land schätzt diese Summe etwas niedriger ein.

 

Weitere Nachrichten

Weitere Straftäter aus Baden-Württemberg nach Afghanistan abgeschoben

Einige von ihnen wurden wegen des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte verurteilt, andere wegen Drogen-Handels: Zehn Afghanen, die in Baden-Württemberg lebten, wurden in ihr Heimatland abgeschoben.

Was der Hornisgrinde-Wolf das Land bislang gekostet hat

Der Wolf auf der Hornisgrinde nähert sich immer wieder Menschen. Kritisch, aber nicht unmittelbar gefährlich, sagen die Behörden. Der Umgang mit ihm hat seinen Preis.

Jugendproteste: Gen Z demonstriert - was in Baden-Württemberg erwartet wird

Nach Krawallen bei Protesten in anderen Ländern warnt die Polizei auch in Baden-Württemberg vor möglichen Störungen. Doch vor dem Wochenende ist die Lage unübersichtlich.

Nach zweiter Verhandlungsrunde: Warnstreiks in Metall- und Elektroindustrie rücken näher

In der zweiten Verhandlungsrunde legt die Arbeitgeberseite ein Angebot vor. Doch dieses weisen die Arbeitnehmer als unzureichend zurück. Damit dürfte es bald Warnstreiks in Baden-Württemberg geben.

Gruselhaus: Für diese Familie ist Halloween wichtiger als Weihnachten

Für viele gehört Weihnachten zum Höhepunkt des Jahres - für Kim und Wolfram König ist es Halloween. Monate investieren sie in ihr Gruselhaus. Dieses Jahr entführen sie Besucher nach Mexiko.




 

Logo meinKA

 

Anzeige

Jetzt meinKA als Werbe-Plattform nutzen!

Informieren Sie sich über Daten, Zahlen und Fakten rund um meinKA und die entsprechenden Werbeformen in unseren Mediadaten: jetzt Mediadaten anfordern.

Wir freuen uns über Ihr Interesse und beraten Sie gerne!

 


 













Auch interessant


Falls Ihnen inhaltliche Fehler oder Fehlfunktionen auffallen, einfach bei redaktion@meinka.de melden.