News
Geplante Mindestlohnerhöhung – wer profitiert davon?

News Geplante Mindestlohnerhöhung – wer profitiert davon?

Quelle: Fernando Gutierrez-Juarez/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild
dpa

13,90 Euro pro Stunde soll es mit dem neuen Mindestlohn ab 2026 geben. Wer profitiert davon in Baden-Württemberg? Das Statistische Landesamt gibt eine Schätzung ab – eine Branche sticht hervor.

Von der geplanten Mindestlohnerhöhung zum 1. Januar 2026 werden in Baden-Württemberg nach Schätzungen des Statistischen Landesamts 840.000 Beschäftigungsverhältnisse betroffen sein. Geplant ist eine Erhöhung von derzeit 12,82 Euro pro Stunde auf zunächst 13,90 Euro pro Stunde. Anfang 2027 soll der Mindestlohn dann auf 14,60 Euro klettern.

Basis der Schätzung waren nach Angaben des Statistischen Landesamts Daten der Verdiensterhebung für April 2024. Zwischenzeitliche Lohnentwicklungen seien nicht berücksichtigt worden. Demnach würden 15 Prozent der rund 5,6 Millionen betrachteten Jobs im Südwesten unter der dann neuen Lohnuntergrenze von 13,90 Euro pro Stunde liegen.

Wer profitiert?

Profitieren dürften den Angaben zufolge rund 56 Prozent der Menschen in geringfügig entlohnten Beschäftigungsverhältnissen. Die Beschäftigungsverhältnisse von Frauen seien mit gut 18 Prozent häufiger von der Erhöhung des Mindestlohns betroffen als Männer mit 12 Prozent.

Mit Blick auf die Branchen dürften vor allem Beschäftigte im Gastgewerbe profitieren, wo den Statistikern zufolge 60 Prozent weniger als 13,90 Euro pro Stunde erhielten.

 

Weitere Nachrichten

Rechtsanspruch ab September: Ganztagsbetreuung in der Grundschule – das muss man wissen

Ab Herbst haben Erstklässler in Baden-Württemberg Anspruch auf mindestens acht Stunden Betreuung pro Tag. Doch reicht das Angebot? Was Eltern zu Plätzen, Kosten und Ferien wissen sollten.

Sturmfolgen in Karlsruher Freibädern - Rheinstrandbad bleibt vorerst zu

Unwetterfolgen in Karlsruhe: Im Rheinstrandbad sind Bäume beschädigt und geborsten. Das Bad bleibt übers Wochenende zu. Auch andere Freibäder sind betroffen vom Sturm.

Regelrecht "gekocht": Wie Hitze und Trockenheit Tiere plagen

Salamander, Wasseramsel, Steinkrebs und Co. leiden unter Niedrigwasser und steigenden Gewässertemperaturen. Fachleute warnen vor schrumpfenden Beständen und verlorenen Lebensräumen.

Alternative Antriebe: So beliebt sind Elektroautos im Südwesten

In Baden-Württemberg wächst das Interesse an E-Autos. Mehr als ein Viertel aller Neuwagen fahren ausschließlich mit Strom. Nur in zwei Bundesländern sind E-Autos noch beliebter.

Umfrage: Fast jeder dritte Studierende wohnt bei den Eltern

Nach der Schule nichts wie raus aus dem Kinderzimmer? Das gilt für viele Studierende im Südwesten nicht, zeigt eine neue Erhebung. Wo Studierende am häufigsten wohnen - und wie sie zur Uni kommen.



















Auch interessant


Falls Ihnen inhaltliche Fehler oder Fehlfunktionen auffallen, einfach bei redaktion@meinka.de melden.