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Grippeimpfstoffe für Ältere und Kinder im Südwesten knapp

News Grippeimpfstoffe für Ältere und Kinder im Südwesten knapp

Quelle: Bernd Weißbrod
dpa

Viele Apotheken haben kaum noch Grippeimpfstoff für Ältere und Kinder. Wie es dazu kam und warum eine Nachproduktion mitten in der Saison nicht möglich ist.

In Baden-Württemberg wird der Grippeimpfstoff für Menschen ab 60 Jahren und Kinder knapp. Der Landesapothekerverband (LAV) bestätigt, dass viele Chargen bereits abverkauft sind. «Wir sind noch nicht bei null angelangt, aber es sind tatsächlich nur noch sehr geringe Mengen verfügbar», sagte der LAV-Sprecher Frank Eickmann. Zuvor hatte der «Reutlinger General-Anzeiger» darüber berichtet.

Der Impfstoff müsse lange im Voraus bestellt werden, da er aufwendig produziert werde, so Eickman weiter. Eine Nachproduktion in der laufenden Saison sei nicht möglich. Bereits im März mussten Arztpraxen ihre Mengen anmelden.

Nachfrage höher, Angebot geringer

Eickmann erklärte, dass laut Robert Koch-Institut die Vorbestellungen der Ärzteschaft für 2025 etwas geringer ausgefallen seien als im Vorjahr. Gleichzeitig sei die Nachfrage etwas höher. Das führe nun zu den Engpässen. Einige Impfstoffe seien noch im Großhandel oder in den Praxen und Apotheken eingelagert.

Viele Impfungen sind laut LAV schon erfolgt. «Auf der anderen Seite wissen wir, dass viele Patienten abwarten, wie die Saison verläuft und sich später entscheiden – auch im Januar macht eine Impfung noch Sinn und wäre nicht zu spät», so Eickmann. Ob Impfstoff verfügbar sei, müssten Patienten bei ihren Hausärzten abfragen.

 

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