News
Import-Rekord: Sechs Avocados pro Kopf in Baden-Württemberg

News Import-Rekord: Sechs Avocados pro Kopf in Baden-Württemberg

Quelle: Daniel Karmann/dpa
dpa

Baden-Württemberg importiert so viele Avocados wie nie zuvor. Im Ländervergleich liegt der Südwesten aber nur im Mittelfeld.

Baden-Württemberg hat 2023 rund 1,6 Kilogramm Avocados pro Kopf importiert. Damit belegt das Land Platz sieben im Bundesländervergleich, wie das Statistische Landesamt mitteilte. Der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,9 Kilogramm pro Kopf.

Mit einem Import von rund 17.600 Tonnen Avocados im Wert von 58,2 Millionen Euro erreichte Baden-Württemberg einen neuen Höchststand. Die Nachfrage nach der als „Superfood“ bekannten Frucht hat in den letzten zehn Jahren stark zugenommen – der Pro-Kopf-Verbrauch im Südwesten hat sich seit 2013 mehr als verdreifacht. Damals betrug er noch ein halbes Kilogramm.

Besonders in den Sommermonaten war die Avocado im Südwesten begehrt. Über die Hälfte der nach Baden-Württemberg importierten Früchte stammten aus Peru, Spanien und Kolumbien.

Spitzenreiter bei den Avocado-Einfuhren ist Hamburg mit 11,7 Kilogramm Avocados pro Kopf, gefolgt von Schleswig-Holstein (3,7) und Bremen (3,6). Brandenburg (2,9), Bayern (2,8) und Nordrhein-Westfalen (2,1) liegen ebenfalls vor Baden-Württemberg.

 

Weitere Nachrichten

Statistik: Mehr Gewerbebetriebe im Südwesten gegründet

Viele Menschen im Südwesten wagen den Schritt in die Selbstständigkeit. Mehr als 46.900 neue Betriebe starteten zuletzt. Gleichzeitig geben mehr Unternehmen auf. Das sind die neuesten Zahlen.

Haupternte beginnt: Zehn Fakten zum heimischen Apfel

Der Apfel bleibt das beliebteste Obst in Deutschland - am Bodensee wachsen besonders viele. Zehn runde Fakten um den fruchtigen Liebling.

Studie: So viele Wohnungen fehlen in Baden-Württemberg

Im Südwesten wird seit Jahren weniger gebaut. Die Suche nach einer neuen Wohnung wird für viele Menschen oft zur Geduldsprobe. Die Krise hat aber auch Folgen für Wirtschaft und Staatseinnahmen.

Bombenfund in Karlsruher Südstadt: Entwarnung - Weltkriegsbombe entschärft

Der Blindgänger lag nur ein paar Dutzend Meter vom ICE-Gleis entfernt: Eine Weltkriegsbombe hat in Karlsruhe für Aufregung gesorgt. Am Ende gab es gute Nachrichten für die Anwohner und Reisenden.

Zahl der Handwerksbetriebe legt erstmals wieder leicht zu

Während es mehr Gebäudereiniger und Kosmetiker gibt, sinkt die Zahl der zulassungspflichtigen Handwerksbetriebe weiter. Doch es gibt auch positive Ausnahmen.






















Auch interessant


Falls Ihnen inhaltliche Fehler oder Fehlfunktionen auffallen, einfach bei redaktion@meinka.de melden.