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Die blau-weiße meinKA-Interview-Reihe: 7 Fragen mit Nicolai Rapp

KSC Die blau-weiße meinKA-Interview-Reihe: 7 Fragen mit Nicolai Rapp

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Quelle: aim

In unserer blau-weißen Interview-Reihe „7 Fragen mit…“ werfen wir einen Blick hinter die KSC-Kulissen. Dabei sprechen wir mit den Spielern über die aktuelle Situation und persönliche Themen, um die Spieler näher kennenzulernen. Heute im Fokus: Nicolai Rapp.

meinKA: Am Wochenende habt ihr 3:3 gegen Dresden gespielt, wie kannst du dir erklären, dass ihr zwei völlig unterschiedliche Halbzeiten gespielt habt?

Nicolai Rapp, KSC-Defensivallrounder: „Ich glaube, egal wie lange man Fußball spielt oder Trainer ist – manche Dinge kann man einfach nicht erklären. Die erste Halbzeit war wirklich nicht gut, das muss man klar sagen, selbst wenn man es noch freundlich ausdrücken will. Das war einfach nicht gut von uns. Aber ich finde, die Reaktion danach war richtig. Wir haben das Stadion wieder auf unsere Seite gezogen, und das hat am Ende geholfen. Am Schluss hätten wir das Spiel fast noch gewonnen.

Deshalb war der Punkt am Ende auch verdient. Trotzdem war die erste Halbzeit sehr schlecht, und so dürfen wir nicht in ein Spiel starten. Das müssen wir uns bewusst machen, denn auswärts wird es noch schwerer, zurückzukommen, wenn man so eine Halbzeit spielt. Deshalb müssen wir da ein anderes Gesicht zeigen.“

 

meinKA: Wie hast du die letzten Monate von außen miterlebt und was macht das mit einem, wenn man nicht aktiv mithelfen kann und es gerade auch in der Defensive nicht so gut läuft?

Nicolai Rapp: „Ich weiß gar nicht, ob es defensiv wirklich so instabil war, denn zum Fußball gehören immer elf Spieler. Klar stehen wir Verteidiger am Ende oft im Fokus und sind dann die, die vermeintlich schuld sind. Aber ich sehe die Verantwortung nicht nur bei uns, sondern bei der ganzen Mannschaft. Als Zuschauer von außen zuzusehen, ist natürlich nicht einfach. Auch für Egloff war es nicht leicht. Wir haben versucht, die Mannschaft von außen zu unterstützen.

Wir sind auch stolz darauf, dass wir seit dem Kiel-Spiel sieben Punkte geholt haben. Das war keine einfache Phase für uns alle. Die zweite Halbzeit gegen Dresden können wir auf jeden Fall mitnehmen ins Derby. Wir können mit breiter Brust auftreten, müssen aber fußballerisch noch ein bisschen zulegen.“

 

meinKA: Was bringt euch aktuell die notwendige Konstanz wieder rein?

Nicolai Rapp: „Ich glaube, das Spiel gegen Kiel hat uns enorm viel Selbstvertrauen gegeben, dass wir Spiele gewinnen können. Vor allem die Art und Weise: wie wir in die Zweikämpfe gegangen sind und wie jeder für jeden gearbeitet hat. Das hat uns wieder ein Stück weit in die Spur gebracht.

Jetzt haben wir wieder den Glauben, dass wir in keinem Spiel abgeschrieben sind – selbst wenn wir mal 3:1 hinten liegen. Das hat uns wieder ein bisschen Stabilität gegeben.“

 

meinKA: Hast du deine Verletzungspause gut überstanden und wie hat es sich angefühlt, wieder auf dem Platz zu stehen?

Nicolai Rapp: „Sehr cool, wirklich. Ich war sehr happy. Wenn man lange verletzt war, ist das nicht einfach. Deshalb habe ich mich lange darauf gefreut. Ich bin froh, dass ich jetzt wieder dabei bin und der Mannschaft helfen kann.“

 

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meinKA: Am Wochenende geht es für euch nach Kaiserslautern, du standest in diesem Duell schon fünfmal auf dem Platz für beide Seiten. Wie besonders ist dieses Spiel und wie viel kriegt ihr auch vom Drumherum mit?

Nicolai Rapp: „Ich glaube, so ein Derby ist immer etwas Besonderes und auch enorm cool. Ich kenne es ja auch von der anderen Seite, von meinem früheren Verein. Die jüngeren Spieler kennen das vielleicht noch nicht ganz so, aber dieses Derby hier ist schon sehr speziell.

Ich glaube, vor so einem Spiel braucht man niemanden mehr besonders zu motivieren. Jeder weiß, worum es geht und was auf uns zukommt. Von daher kann es eigentlich losgehen.“

 

meinKA: Wie klappt es mit den drei Punkten auf dem Betzenberg?

Nicolai Rapp: „Wir freuen uns natürlich darauf, das Derby zu spielen. Ich finde auch, dass wir im Hinspiel eigentlich ein gutes Spiel gemacht haben. Wir waren von Anfang an die bessere Mannschaft, haben das Spiel am Ende aber verloren – und das war nicht wirklich gerecht.

Deshalb wollen wir das jetzt wiedergutmachen – für uns und für die Fans. Von daher freuen wir uns alle auf das Spiel und eigentlich könnte es jetzt schon losgehen.“

 

meinKA: Was sind deine persönlichen Ziele für die restliche Saison?

Nicolai Rapp: „Meine persönlichen Ziele sind eigentlich ganz klar: wieder auf den Platz kommen, gute Leistungen bringen und der Mannschaft helfen. Der Rest ergibt sich dann von selbst. Vor allem möchte ich einfach keine Probleme mehr mit dem Sprunggelenk haben. Aktuell fühlt sich das sehr gut an. Deshalb ist mein erstes Ziel, fit zu bleiben. Wenn ich fit bin, kann ich der Mannschaft helfen – und dann mit der Mannschaft Siege zu feiern, das wäre natürlich das Beste.“

 

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