KSC Die blau-weiße meinKA-Interview-Reihe: 7 Fragen mit Andreas Müller
In unserer blau-weißen Interview-Reihe „7 Fragen mit…“ werfen wir einen Blick hinter die KSC-Kulissen. Dabei sprechen wir mit den Spielern über Aktuelles und über persönliche Themen, um die Spieler näher kennenzulernen. Heute im Fokus: Andreas Müller.
Am Wochenende habt ihr die 40-Punkte-Marke geknackt. Wie viel Druck fällt jetzt von euch ab und mit welchem Gefühl geht ihr in die letzten Spiele?
Andreas Müller, KSC-Mittelfeldspieler: „Ja, es ist natürlich erst mal gut und immer ein Ziel, das man mindestens erreichen sollte, gerade auch in dieser Liga. Da bin ich wirklich auch froh drüber, dass wir die Marke nun geknackt haben. Allerdings muss man auch sagen: Es sind jetzt zwar nur noch fünf Spiele, aber man sieht, wie eng das in der Tabelle ist. Wir tun gut daran, dass wir uns jetzt trotzdem noch in den verbleibenden fünf Spielen komplett reinhauen und noch einige Punkte sammeln, um komplett abgesichert zu sein. Wir sind schon froh und da fällt auch so eine gewisse Last ab, weil diese magische Grenze von 40 Punkten immer sehr wichtig ist in der zweiten Liga.“

KSC-Spieler Andreas Müller | Quelle: aim
Euch erwarten einige Hochkaräter im Restprogramm, darunter Elversberg am Freitag. Ist es für euch eine Extra-Motivation jetzt der „Spielverderber“ für die Vereine an der Tabellenspitze sein zu können?
Andreas Müller: „Spielverderber würde ich jetzt nicht sagen, Aber ich glaube, unsere kommenden Gegner, die noch um den Aufstieg spielen, haben einen anderen Druck. Da können wir hingegen befreit aufspielen, was dann natürlich wiederum für die Gegner unangenehm werden kann. Deswegen glaube ich, dass die Situation rein vom Kopf her für uns wahrscheinlich ein bisschen besser ist, , als für die Gegner.“
Du bist im Sommer neu zum KSC dazugestoßen, wie bewertest du deine Saison bisher?
Andreas Müller: „Ich würde lügen, wenn ich sage, dass ich mit der reinen Spielzeit über die Saison hinweg super zufrieden bin. Aber ich fühle mich sehr wohl hier. Wir haben hier eine gute Atmosphäre. Das Team macht Spaß und die Kabine ist angenehm. Wenn sowas nicht stimmt, wäre das auch noch mal etwas ganz anderes. Aber es macht Spaß, hierherzukommen. Daher glaube ich, dass die Saison, mit dem hoffentlich baldigen auch rechnerisch fixierten Klassenerhalt dann doch alles in allem in Ordnung war.“

KSC-Spieler Andreas Müller | Quelle: aim
Du hattest diverse Startelfeinsätze, aber auch Phasen in denen du nur auf der Bank saßt. Vor der Saison hast du gesagt, dass du hier den nächsten Schritt machen möchtest, ist dir das gelungen oder hast du dir „mehr“ erhofft?
Andreas Müller: „Man erhofft sich natürlich immer mehr und es ist immer Steigerungspotenzial da.. Wenn man es rein auf die Einsätze runterbricht, hatte ich vergangene Saison mehr Spiele gemacht. Im Fußball geht es immer bergauf und bergab. Also ich kenne keinen Spieler oder keine Mannschaft, bei der es immer nur bergauf geht. Von daher muss man das ein wenig differenziert betrachten. Ich werde weiterhin mein bestes geben. Ich bin hoffentlich noch eine Weile hier und hoffe, dass ich da in Zukunft noch mehr draus machen kann.“
Mit Kwon wurde im Winter zudem noch jemand Neues für deine Position verpflichtet, Christian Eichner verlässt den Verein zum Saisonende, sind das Faktoren, die sich auf dich auswirken oder nimmst du die Veränderung einfach so wie sie kommen?
Andreas Müller: „Ich glaube, es wäre falsch zu sagen: Auf einer Position bin ich der Einzige, der da im Kader steht. Also das ist ja völlig normal, dass es da einen Konkurrenzkamp gibt. Aber am Ende des Tages kämpfen wir alle fürs gleiche Ziel. Und ja, ich hoffe, dass ich daran mit weiteren positiven Erlebnissen in der neuen Saison anknüpfen kann.“

KSC-Spieler Andreas Müller | Quelle: aim
Mit Blick in Richtung Sommer – was sind deine Ziele über die Saison hinaus?
Andreas Müller: „Ich trete nicht in einem Wettkampf an, nur um dabei zu sein oder um irgendwas zu verhindern. Ich glaube, das sollte nie das Ziel sein, denn als Sportler möchte man etwas erreichen und nichts verhindern. Allerdings hat man auch in dieser Saison wieder gesehen, obwohl wir jetzt als Beispiel immer auf dem achten, neunten Platz waren, wie brutal eng die Tabelle ist. Da sollte man auch immer den Blick nach unten haben. ist,. Das ist crazy, das habe ich so auch noch nie erlebt.“
Was sind weitere Faktoren für dich, die das beeinflussen?
Andreas Müller: „Man kennt die Konstellation für die neue Saison noch gar nicht. Wir wissen weiß nicht, welche Spieler im Sommer neu dazukommen werden und welche Mannschaften auf- und absteigen. Deshalb kann ich diese Frage zu dem Zeitpunkt noch gar nicht richtig beantworten. Und jetzt erst mal Fokus auf die verbleibenden Spiele, wo wir auch das Maximum rausholen wollen.“