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Januar-Bilanz: Das verraten Wetter-Daten über den Jahresstart in Baden-Württemberg

News Januar-Bilanz: Das verraten Wetter-Daten über den Jahresstart in Baden-Württemberg

Quelle: Uwe Anspach/dpa
dpa

Mit rund 85 Stunden war der Januar deutlich sonniger als üblich. Was die Wetterexperten sonst noch am Monatsverlauf überrascht hat.

Der Januar ist in Baden-Württemberg nach Einschätzung des Deutschen Wetterdienstes (DWD) außergewöhnlich sonnig gewesen. Mit rund 85 Stunden überschritt die Sonnenscheindauer nach vorläufigen Daten den klimatologischen Mittelwert von 49 Stunden um 73 Prozent, wie die Fachleute in Offenbach mitteilten.

Zwischen Südschwarzwald und Schwäbischer Alb seien sogar mehr als 100 Sonnenstunden verzeichnet worden. «Der Südwesten war damit im vergangenen Monat eine besonders sonnenscheinreiche Region.»

 

Bundesweit höchster Tagesniederschlag im Schwarzwald

Beim Niederschlag kamen den Angaben zufolge landesweit im Schnitt 45 Liter auf den Quadratmeter zusammen, meist als Schnee. Im Mittel der internationalen Referenzperiode von 1961 bis 1990 waren es demnach 75 Liter. Ein Vergleich der Schneemengen lässt sich einem DWD-Sprecher zufolge von den Daten allerdings nicht so ohne weiteres ableiten.

Auch gibt es regional große Unterschiede: So fielen laut DWD in diesem Januar im Schwarzwald teils mehr als 100 Liter pro Quadratmeter. An der Station Bernau-Goldbach (Landkreis Waldshut) sei am 8. Januar mit 41,5 Litern sogar der bundesweit höchste Niederschlag an einem Tag gemessen worden.

 

Große Temperaturunterschiede

Mit minus 0,1 Grad lag das Temperaturmittel den Angaben zufolge im Erwartungsrahmen (minus 0,7 Grad). Die Spanne war dabei groß:

Am 16. wurde laut DWD in Emmendingen-Mundingen im Oberrheingraben mit plus 16,3 Grad die bundesweit höchste Temperatur registriert, während am 6. Januar in Leutkirch-Herlazhofen im Allgäu mit minus 19,3 Grad kräftiger Frost auftrat.

 

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