Oberbürgermeister soll Zeichen setzen
Karlsruher City Initiative fordert Steuererleichterungen für lokale Händler

Oberbürgermeister soll Zeichen setzen Karlsruher City Initiative fordert Steuererleichterungen für lokale Händler

Quelle: Thomas Riedel

Steuererleichterung, kostenloses Parken und keine Gebühr für Werbung und Außenbestuhlung: Die Karlsruher City Initiative wirbt bei der Stadt um eine Unterstützung des Karlsruher Einzelhandels, um ihm in der Corona-Krise zu unterstützen.

CIK will Erleichterungen für Handel & Gastronomie

Wochenlange Schließungen, die Einnahmen gehen gegen Null: Für viele Karlsruher Händler ist die aktuelle Situation ein völliger Ausnahmezustand – und existenzbedrohend. Die City Initiative Karlsruhe als Vertretung der lokalen Geschäfte setzt daher nun mit einem Schreiben bei Karlsruhes Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup sowie an die Erste Bürgermeisterin Gabriele Luczak-Schwarz für mehr Unterstützung ein.

„Die schrittweise Normalisierung des innerstädtischen Lebens sowohl für die Wirtschaft, aber ebenso für das Wohlbefinden und die Zukunftshoffnungen der Menschen ist enorm wichtig. Die City Initiative Karlsruhe und insbesondere die Fachgruppen Handel und Gastronomie unterstützen daher alle Bemühungen der Bundes- und Landespolitik, die sich für eine Normalisierung der aktuellen Lage einsetzt, sofern dies mit dem aktuell nötigen Augenmaß geschieht“, heißt es in dem Schreiben.

 

Stadt soll weniger Steuern erheben

Die CIK, in Person von Citymanager Frank Theurer, sieht die Stadt in der Verantwortung die Einzelhändler und Gastronomen in der aktuellen Zeit zu unterstützen. Die Fachgruppe Handel & Gastronomie der Iniative haben verschiedene Maßnahmen ausgearbeitet, die für eine entspannter Situation sorgen solle:

  • Reduzierung des Gewerbesteuer-Hebesatzes, nicht nur Stundung der Gewerbesteuer
  • Aussetzung der Gebühren für Außenbestuhlung, Warenauslagen und Werbetafeln für das Jahr 2020
  • kostenfreies Parken in den ersten zwei Stunden bei den seitens der Stadt bereitgestellten Parkflächen im öffentlichen Raum

 

Weitere Möglichkeiten zur Sonntagsöffnung?

    Als weitere Alternative wird eine zusätzliche Öffnung an ein einigen Sonntagen im Jahr 2020 von jeweils 13:00 Uhr bis 18:00 Uhr in Erwägung gezogen. Diese Liberalisierung des Ladenöffnungsgesetzes kann nur geschehen, wenn zeitgleich von der Verpflichtung einer parallel dazu stattfindenden Veranstaltung abgesehen wird. „Das gemeinsame Ziel muss sein, nicht nur die gesundheitlichen sondern auch die wirtschaftlichen Auswirkungen der aktuellen Situation weitestgehend zu minimieren.

    Nur mit einer lebendigen und attraktiven Innenstadt mit einem breitgefächerten Angebot an Einzelhandels- und Gastronomieunternehmen wird es möglich sein, das städtische und gesellschaftliche Leben in Karlsruhe wieder den Umständen entsprechend zu ermöglichen. Daher bitten wir Sie uns dabei zu unterstützen und unseren Wünschen nachzukommen, damit die vielfältige und attraktive Karlsruher Unternehmenslandschaft weiter bestehen kann“, so die City Initiative abschließend in ihrem Schreiben.

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