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Karlsruher SC im Niemandsland: Trainer Eichner will kein Austrudeln

News Karlsruher SC im Niemandsland: Trainer Eichner will kein Austrudeln

Quelle: Uwe Anspach/dpa

Der KSC kann im Saisonendspurt der 2. Liga noch zum Faktor im Aufstiegsrennen werden – allerdings nur als Gegner der Top-Teams. Für den Club selbst geht es um einen versöhnlichen Abschluss.

Trotz des sportlich bedeutungslosen Saisonendspurts für den Karlsruher SC sieht Trainer Christian Eichner «genug Gründe» für seine Spieler, sich auch in den verbleibenden vier Partien in der 2. Fußball-Bundesliga reinzuhängen. «Der eine oder andere wird im Sommer nicht mehr da sein. Daraus sollte schon eine große Energie entstehen», sagte der Coach vor dem Spiel am Samstag (13.00 Uhr/Sky) gegen den Aufstiegskandidaten Hannover 96.

Laut Eichner bietet der bevorstehende Wechsel auf der Trainerbank zudem die Möglichkeit, sich zu empfehlen. «Ich würde als Spieler in der jetzigen Situation schon schauen, dass ich in die Spur komme – oder in der Spur bleibe», sagte der 43-Jährige, der nach dieser Saison im Wildpark aufhören wird. «Denn der neue Kollege schaut ja auch drauf.» Noch ist unklar, wer auf Eichner folgen wird.

KSC bestätigt Schleusener-Abgang

Durch den mittlerweile bestätigten Abgang von Routinier Fabian Schleusener geht «ein Stück aus der Kabine raus», sagte Eichner über den Angreifer. «Er ist intern wie extern ein sehr beliebter Spieler.» Schleusener hatte der Deutschen Presse-Agentur seinen Abschied bereits tags zuvor selbst bestätigt.

Mit Ausnahme der langzeitverletzten Profis kann der Tabellenachte, der weder mit dem Abstiegs- noch mit dem Aufstiegskampf etwas zu tun hat, auf alle Spieler zurückgreifen. Allerdings müsste der KSC gegen Hannover anders auftreten als zuletzt beim 0:3 bei der SV Elversberg. «97 Prozent werden nicht reichen», sagte Eichner und wünscht sich: «Die Mannschaft soll die letzten vier Spiele aufsaugen. Ich nehme im Training nichts wahr, was dagegenspricht.»

 

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