Ernennung durch KIT-Fakultät für Chemie und Biowissenschaften
Karlsruher Zoo-Direktor Dr. Matthias Reinschmidt zum Honorarprofessor ernannt

Ernennung durch KIT-Fakultät für Chemie und Biowissenschaften Karlsruher Zoo-Direktor Dr. Matthias Reinschmidt zum Honorarprofessor ernannt

Quelle: Timo Deible/Zoo Karlsruhe

Der Karlsruher Zoodirektor Dr. Matthias Reinschmidt wurde vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT) zum Honorarprofessor ernannt. „Die Honorarprofessur ist für mich eine wunderbare Bestätigung meines eingeschlagenen Wegs“, freute sich Reinschmidt.

Ernennung durch KIT-Fakultät für Chemie & Biowissenschaften

Der Karlsruher Zoodirektor Dr. Matthias Reinschmidt ist vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT) zum Honorarprofessor ernannt worden, darüber informiert die Stadt Karlsruhe. Seine Antrittsvorlesung hält Hon.-Prof. Dr. Matthias Reinschmidt aufgrund der Corona-Pandemie erst im Sommer – dann will das KIT auch die Feierlichkeiten nachholen.

Im kleinen Kreis überreichte der Dekan der Fakultät für Chemie und Biowissenschaften, Prof. Dr. Hans-Achim Wagenknecht, dem Doktor der Tierbiologie (Dr. biol. anim.) allerdings jetzt schon die Urkunde zur Verleihung einer Honorarprofessur.

„Für die Fakultät besteht mit Herrn Dr. Matthias Reinschmidt als Honorarprofessor die einmalige Chance, die wichtigen Themengebiete Biodiversität und Artenschutz für eine größere Anzahl von Studierenden am KIT attraktiv anzubieten. Herr Dr. Reinschmidt ist als Honorarprofessor am Zoologischen Institut eine wertvolle Bereicherung des Lehrangebotes in den Studiengängen der Biologie. Er wird auch in die exzellente Wissenschaft an der Fakultät am KIT eingebunden“, würdigte Wagenknecht die wissenschaftliche Expertise des künftigen KIT-Professors in Anwesenheit von Prodekan Prof. Dr. Reinhard Fischer sowie dem Leiter des Zoologischen Instituts (Prof. Dr. Martin Bastmeyer).

 

„Wunderbare Bestätigung meines eingeschlagenen Wegs“

„Die Honorarprofessur ist für mich eine wunderbare Bestätigung meines eingeschlagenen Wegs“, freute sich Reinschmidt. Ein Weg, auf dem sich der Herzblut-Biologe dem Tierwohl und Schutz bedrohter Arten sowie Erhalt derer Lebensräume in vielfältiger Weise verschrieben hat.

Artenschutz und Tiergartenbiologie wolle er auch als nun nebenberuflicher Hochschullehrer in seinen Vorlesungen thematisieren. Den Zoo Karlsruhe, dessen Leitung er 2015 übernommen hat, gestaltet er konsequent in einen bei Zoogästen und Fachpublikum beliebten und anerkannten Artenschutz-Zoo um. Mit der Artenschutzstiftung Zoo Karlsruhe schlägt der Zoo die Brücke zu Artenschutzprojekten in Deutschland und weltweit.

 

Schützer der Wildtiere weltweit

„Für die breite Öffentlichkeit ist der umtriebige Karlsruher Zoodirektor der bekannteste Zooleiter und Artenschützer der Wildtiere weltweit“, weiß Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup um die Beliebtheit des gebürtigen Bühlers.

Über vielfältige Fernseh-Formate – etwa zusammen mit seinem Freund und Moderator Frank Elstner in der Artenschutz-Dokumentation „Elstners Reisen“ – führt Reinschmidt sein Stammpublikum und Neu-Interessierte in die Lebensräume bedrohter Tierarten, unterhaltsam, spannend, für den Artenschutz sensibilisierend.

 

Für Bedeutung wissenschaftlich geführter Zoos sensibilisieren

„Mit der Honorarprofessur ’sichert‘ sich das KIT die Fachlichkeit und das Engagement unseres Zoodirektors als sendungsbewussten Pragmatiker für Wissenschaft und Lehre“, betont Mentrup die Bedeutung für die Studierenden am KIT. Bereits seit vier Jahren nimmt Zoochef Reinschmidt als KIT-Lehrbeauftragter Studierende mit auf Exkursionen durch den Zoologischen Stadtgarten, sensibilisiert junge Menschen für die Bedeutung von modernen, wissenschaftlich geführten Zoos für den Artenschutz.

Wer den ausgewiesen Papageien-Experten kennt, weiß, dass ihn die Honorarprofessur anspornen wird, dem eingeschlagenen Weg mit dem Leitthema Artenschutz weitere Facetten hinzuzufügen. Auch wenn Matthias Reinschmidt, als er von der Verleihung erstmals hörte, kurz überraschend sprachlos war – man kann getrost davon ausgehen, dass dem rührigen Biologen da schon jede Menge kreative Ideen durch den Kopf blitzten. Davon profitieren werden „Elefant, Ara und Co.“

 

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