News aus Baden-Württemberg
Katastrophen: Caritas für mehr Mittel für betroffene Länder

News aus Baden-Württemberg Katastrophen: Caritas für mehr Mittel für betroffene Länder

Quelle: Marijan Murat
dpa

Die Katastrophenvorsorge muss aus Sicht des Deutschen Caritasverbandes deutlich ausgeweitet und entsprechend finanziell unterstützt werden.

«Die Menschen, die gerade millionenfach Opfer von Überschwemmungen in Pakistan oder dramatischer Dürre in Somalia werden, haben am wenigsten zur Erderwärmung beigetragen, leiden aber am meisten unter deren Folgen», sagte die Präsidentin der katholischen Hilfsorganisation, Eva Maria Welskop-Deffaa, am Dienstag. Katastrophenvorsorge – wie etwa Frühwarnsysteme, Schutzbauten gegen Hurrikane und besseres Wassermanagement – sei ein fundamentaler Bestandteil weltweiter Klimagerechtigkeit und müsse gefördert werden.

Dass es den Industriestaaten immer noch nicht gelinge, den Entwicklungsländern längst versprochene Mittel für Klimaschutz und Klimaanpassung bereitzustellen, sei nicht hinzunehmen. Welskop-Deffaa bezog sich dabei auf Zusagen aus dem Jahr 2009 auf der UN-Klimakonferenz in Kopenhagen. Den betroffenen Ländern seien seinerzeit rund 100 Milliarden US-Dollar jährlich zugesagt worden. Auch Deutschland stehe hier in der Pflicht.

Der Caritasverband äußerte sich mit Blick auf den «Internationalen Tag der Katastrophenvorsorge» an diesem Donnerstag. Dieser war von den Vereinten Nationen 1989 ausgerufen worden.

 

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