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KIT startet Generalsanierung der Pavillons am Karlsruher Schlossplatz

Nachrichten KIT startet Generalsanierung der Pavillons am Karlsruher Schlossplatz

Quelle: Markus Breig, KIT

Auf dem Campus Süd des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) wurde mit der Entkernung des ersten der vier Pavillons am Schlossplatz begonnen worden. Als neuer Bauherr treibt das KIT die Generalsanierung des stillgelegten Gebäudekomplexes nun voran.

Die Kosten liegen bei 66 Millionen Euro

Auf dem KIT-Campus Süd hat die Entkernung des ersten der vier Pavillons am Schlossplatz begonnen. Der Gebäudekomplex wurde 1968 errichtetet und 2016 wegen PCB-Belastung stillgelegt.

Für insgesamt 66 Millionen Euro entsteht bis 2031 ein architektonisch überarbeitetes, flexibel nutzbares und nachhaltigkeitszertifiziertes „Lernzentrum am Schloss“, teilt das KIT mit.

 

„Lernzentrums am Schloss“ entsteht bis 2031

Grundidee des künftigen „Lernzentrums am Schloss“ sei es, eine moderne und zukunftsfähige Lehr- und Lernumgebung für Studierende und Lehrende des KIT zu schaffen. Insbesondere für die Lehre der KIT-Fakultät für Physik sollen spezifische Lehrflächen für Praktika entstehen, außerdem soll es eine zentrale Anlaufstelle für die KIT-Fakultät für Wirtschaftswissenschaften geben, wird angekündigt.

Bei dem Vorhaben lege das KIT Wert auf ein zertifiziert nachhaltiges Bauen sowie auf die Umsetzung seines Energie- und Klimaschutzkonzeptes. Die architektonische Ausgestaltung dieser Vorgaben werde in einem national ausgeschriebenen Wettbewerb ermittelt. Im Anschluss solle 2028 der zeitgleiche Umbau aller vier Pavillons beginnen.

 

Mehr Bau-Autonomie, mehr Bau-Verantwortung

Die auf Gesamtkosten von 66 Millionen Euro veranschlagte Generalsanierung der vier schlossnahen Pavillons ist das erste Bauvorhaben, bei dem das KIT auf seinem Universitätscampus Süd als Bauherr auftritt.

Als eine Konsequenz des 2. KIT-Weiterentwicklungsgesetzes war die Bauherreneigenschaft für die Campusse Süd, West und Ost im April 2024 vom Land Baden-Württemberg auf das KIT übertragen worden. Somit konnte das ursprünglich dem Landesbetrieb Vermögen und Bau Baden-Württemberg zugeordnete Thema vom KIT und seiner mit der Durchführung betrauten Dienstleistungseinheit Planen und Bauen neu aufgesetzt werden.

 

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