Nachrichten
Konzernchef erklärt: Darum ist Sicherheit bei der EnBW in Karlsruhe Chefsache

Nachrichten Konzernchef erklärt: Darum ist Sicherheit bei der EnBW in Karlsruhe Chefsache

Quelle: Marijan Murat/dpa
dpa

Seit Anfang des Monats gilt eine neue Geschäftsverteilung im EnBW-Vorstand. Diese war infolge der überraschenden Rochade an der Spitze nötig geworden. Der Konzernchef erklärt, worum er sich kümmert.

Bei der EnBW gelten seit Anfang September neue Zuständigkeiten im Vorstand. Der Vorsitzende Georg Stamatelopoulos hat unter anderem den Bereich Arbeits-, Konzern- und Cybersicherheit zur Chefsache gemacht. «Ich möchte alle diese drei Themen bündeln, so dass wir eine zentral koordinierte Vorgehensweise haben.» Man müsse so denken wie ein möglicher Angreifer, erklärte der Manager des Karlsruher Energieversorgers ein halbes Jahr nach Amtsantritt. «Der denkt im Zweifel auch nicht nur in IT-Angriffen.»

Auch die Themen Innovation, Forschung und Entwicklung gehören zu seinen Aufgaben. Der Innovationsbereich in der EnBW sei vor etwa zehn Jahren eingeführt worden mit dem Ziel, neue Geschäftsmodelle zu suchen. «Innovationen sind gerade in der aktuellen Phase der Transformation der Energiewelt mitentscheidend für den künftigen Unternehmenserfolg», sagte Stamatelopoulos der Deutschen Presse-Agentur. «Aber wir wissen auch, dass die klassischen Geschäftsmodelle nach wie vor eine Zukunft haben, aber in einer erneuerbaren Welt, in einer Welt mit deutlich dezentraleren Strukturen.»

Daher wolle er Innovation stärker auf die technische Ebene bringen und besser mit dem Bereich Forschung und Entwicklung verzahnen. «Wir brauchen auch für die Geschäftsmodelle, die wir heute haben, noch bessere, noch effizientere Lösungen. »

Ein Beispiel seien flexible Tarife. Basis dafür seien sogenannte intelligente Stromzähler. «Sie müssen dem Kunden auch die Möglichkeit geben zu sehen, wie viel er wann verbraucht und zu welchen Kosten, damit er überhaupt einen Nutzen hat.» Das sei keine fundamentale Veränderung des Geschäftsmodells, des Verkaufs von Strom, sondern eine technische Verbesserung des Geschäftsmodells. «Und ich möchte, dass wir das fokussiert angehen.»

 

Weitere Nachrichten

Gefährliche Raupen an Bäumen - das rät eine Expertin

Winzige Brennhaare, große Wirkung: Der Eichenprozessionsspinner sorgt für Hautreizungen – sogar ohne direkten Kontakt mit einem Tier. Eine Expertin gibt Tipps.

Bruchsaler Backinfluencerin Sally Özcan über neue Liebe: "Konnte mit mir nix anfangen"

Sally Özcan datet einen Mann, der sie anfangs gar nicht kannte. Warum sie für die ersten Dates sogar nach Frankreich auswich, verrät sie beim Grillen mit Johann Lafer.

Darum will Capri-Sun zurück zum Plastikstrohhalm

Seit 2024 kämpft das Unternehmen mit Standort in Eppelheim dafür, den Papier- wieder gegen einen Plastikstrohhalm auszutauschen. Eine Petition dafür ist gescheitert. Doch Capri-Sun gibt nicht auf.

24 Grad und steigende Pollengefahr - Wer betroffen ist

Sonne und milde Temperaturen, aber auch mehr Pollen: Was Allergikern im Südwesten blüht. Und wo Menschen in den nächsten Tagen trotz Frühlingsgefühlen mit Gewittern und Sturmböen rechnen sollten.

Betreten verboten: Zwei Verletzte aus leerem Stausee in Forbach gerettet

Ein leerer Stausee lockt Interessierte an, obwohl das Betreten verboten ist. Zwei Menschen werden verletzt.



















Auch interessant


Falls Ihnen inhaltliche Fehler oder Fehlfunktionen auffallen, einfach bei redaktion@meinka.de melden.