Nachrichten
So läuft das «Southside»: Was Besucher beachten sollten

Nachrichten So läuft das «Southside»: Was Besucher beachten sollten

Quelle: Philipp von Ditfurth/dpa

Musikfans dürften sich schon freuen: Bald startet das «Southside» wieder. Zu den Headlinern gehören Kraftklub und Billy Talent. Was Besucher über Tickets, Anreise und Camping wissen sollten.

Es ist eines der bekanntesten Festivals in Deutschland: Auch in diesem Jahr werden Zehntausende Menschen auf dem «Southside» in Neuhausen ob Eck erwartet. Das lange Partywochenende startet am 19. Juni. Zu den Headlinern gehören unter anderem Kraftklub, Billy Talent und The Offspring. Was man zum Start alles wissen muss.

Was kosten die Tickets?

Das Festival ist nicht ausverkauft. Die Veranstalter erwarten bisher 59.000 Menschen. Einen Tagespass (ohne Camping) gab vor dem Start für 129 Euro. Ein reguläres Festivalticket kostet dieses Jahr rund 279 Euro – darin enthalten der Zugang zu allen Bühnen, der Zeltplatz und die Festivalstimmung.

Wer mehr Ruhe und Ordnung beim Campen möchte, kann den Festivalpass «Grüner Wohnen» wählen: Hier gilt Rücksichtnahme als oberste Campingregel. Zusätzlich kommen noch 15 Euro Parkgebühr für Autos hinzu, wenn man das Ticket vor Ort zieht sind es 20 Euro. Für das Abstellen von Motorrädern zahlt man laut Veranstaltern nichts.

Wie komme ich hin?

Wer nicht mit dem Auto anreisen will, kann den Zug nehmen. Der hält in Tuttlingen, Shuttlebusse fahren laut Festival-Angaben etwa alle 20 bis 30 Minuten auf das Gelände.

Wer mit dem Auto kommt, gibt im Navi am besten «take-off GewerbePark, 78579 Neuhausen ob Eck» ein und folgt den offiziellen Beschilderungen. Wichtig: Mehr Zeit einplanen – vor allem an An- und Abreisetagen staut es sich gerne auf den Straßen.

Was muss ich dabeihaben?

Packen fürs Festival ist fast eine Wissenschaft für sich – hier eine kleine Checkliste für das Überlebenspaket: Auf keinen Fall vergessen sollte man das Ticket, einen gültigen Ausweis und etwas Bargeld, falls Kartenzahlung mal nicht funktioniert.

Wetterfeste Kleidung – von Gummistiefeln über Regencape bis zur Sonnenbrille – gehört genauso ins Gepäck wie ein gutes Zelt, Schlafsack und Isomatte. Eine Powerbank für das Handy ist Gold wert, ebenso wie Sonnencreme, eine Trinkflasche, Hygieneartikel und Ohrstöpsel – schließlich kann es nachts laut werden.

Wer clever ist, bringt außerdem Gaffa-Tape, Kabelbinder und ein kleines Vorhängeschloss mit – für kleinere Reparaturen oder zum Sichern von Zelten und Taschen. Ein Abschleppseil fürs Auto schadet nicht, vor allem bei Matsch.

Was darf nicht mit auf das Gelände?

Wie bei jedem Großevent gibt es auch beim «Southside» klare Regeln, was auf das Festivalgelände darf – und was nicht. Wer sich unsicher ist, sollte sich vorher auf der Website des Festivals über die komplette Liste informieren.

Glasbehälter etwa sind komplett verboten, ebenso wie Taschen größer als DIN A4. Sperrige Möbel wie Sofas und große Tische müssen in den heimischen Wohnzimmern bleiben. Und auch Tiere müssen zu Hause bleiben.

Wie zahlt man auf dem Festivalgelände?

Die Veranstalter haben im vergangenen Jahr ein sogenanntes Cashless-Payment-System eingeführt, heißt: Man kann auf dem Festivalgelände nicht mehr mit Bargeld bezahlen. Alle Festivalbänder sind mit einem Chip ausgestattet.

Die Besucher sollen die Chips vorab über das Eventportal aufladen. Gegenüber vom Riesenrad soll es eine Notfall-Ladestation geben. Sollte etwas vom Guthaben übrig bleiben, soll es nach dem Festival zurückgebucht werden.

Darf man auf dem Festivalgelände rauchen?

Seit dem 1. Juni gilt in Baden-Württemberg ein verschärftes Nichtraucherschutzgesetz. Auswirkungen auf das «Southside»-Festival hat das laut Veranstalter aber nicht: Auf dem Gelände darf weiterhin geraucht werden.

Wer hilft im Notfall?

Ordner sollen rund um die Uhr unterwegs und ansprechbar sein. Bei medizinischen Notfällen ist der Sanitätsdienst mit mehreren Hundert Helfern und mobilen Stationen vor Ort. Sollte das Wetter umschlagen, informieren etwa Lautsprecherdurchsagen über Sicherheitsmaßnahmen.

Generell gilt: Bei Sturm das Zelt verlassen und Schutz im Auto suchen, denn dort ist man besser geschützt.

Für alles andere: Mit dem Codewort «Panama» macht man laut Festival-Angaben bei der Crew erkennbar, dass man diskret aus einer schwierigen Situation geholt und unterstützt werden will.

 

Weitere Nachrichten

Ostfrankreich will verstärkt deutsche Investoren werben

Mit einer neuen Anlaufstelle in München möchte Ostfrankreich gezielt deutsche Unternehmen ansprechen. Besonders in Schlüsseltechnologien wollen die Franzosen deutsche Investoren gewinnen.

Spurlos verschwunden: Ungeklärte Vermisstenfälle in Baden-Württemberg

Ein Mensch verschwindet spurlos. Kein Abschied, keine Erklärung, oft nicht einmal ein letztes Lebenszeichen. Zurück bleiben offene Fragen, quälende Ungewissheit und Angehörige, die auf Antworten warten. In Baden-Württemberg gibt es einige solcher bis heute ungeklärten Vermisstenfälle.

Mietpreisbremse soll verlängert werden - weitere Städte drin

Die Mietpreisbremse in Baden-Württemberg soll im kommenden Jahr verlängert werden - und umfasst künftig auch wieder Städte, die zuletzt aus der Regelung herausgefallen waren.

Akku eines E-Scooters entfachte Wohnungsbrand in Karlsruhe

Ein mutmaßlich explodierter Akku eines E-Scooters hat einen Brand in einem Mehrfamilienhaus ausgelöst. Drei Personen wurden dabei leicht verletzt, wie die Feuerwehr mitteilte.

Kongress in Frankfurt: Longevity-Trend - Kann man Altern aufhalten?

In Frankfurt treffen sich ab Mittwoch rund 1.000 Altersmediziner und Altersforscher. Ein Thema des Kongresses ist die Suche nach dem ewigen Leben.

Los geht’s: Was man zum Cannstatter Volksfest wissen muss

Wann lohnt sich der Volksfest-Besuch auf dem Wasen am meisten? Tipps zu Familientagen, besonderen Öffnungszeiten und den besten Treffpunkten auf dem Festgelände.



















Auch interessant


Falls Ihnen inhaltliche Fehler oder Fehlfunktionen auffallen, einfach bei redaktion@meinka.de melden.