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KSC-Coach Eichner unter Druck: Schafft Karlsruher SC gegen Kiel die Wende?

News KSC-Coach Eichner unter Druck: Schafft Karlsruher SC gegen Kiel die Wende?

Quelle: Bernd Weißbrod/dpa

Nach dem ernüchternden 1:5 in Nürnberg wird rund um Zweitligist Karlsruher SC über die Zukunft von Trainer Christian Eichner gerätselt. Im Krisenduell mit Kiel sitzt er auf der Bank – und danach?

Trainer Christian Eichner bleibt beim abstiegsgefährdeten Karlsruher SC nach einer langen Misserfolgsserie unter Druck. Er sei überzeugt, dass der 43-Jährige für die schwierige sportliche Situation «der richtige Mann ist», sagte Sport-Geschäftsführer Eggimann. «Er hat in der Vergangenheit immer wieder bewiesen, dass er es schafft, die Mannschaft wieder zum Sieg zu führen.»

Beim Gegner Holstein Kiel steht Trainer Marcel Rapp, der zusammen mit Eichner in der KSC-Reserve spielte, nach vier Pflichtspiel-Niederlagen in der Kritik.

 

Kein Bekenntnis zu Eichner über Kiel hinaus

Eggimann vermied eine Jobgarantie für Eichner über das kommende Heimspiel des Fußball-Zweitligisten am Samstag (13.00/Sky) gegen den Tabellen-14. Holstein Kiel hinaus. «Es bringt jetzt überhaupt nichts, solche Diskussionen zu führen», sagte der Schweizer auf die Frage, ob Eichner auch im anschließenden Spiel beim 1. FC Magdeburg noch auf der Bank sitzen werde.

In erster Linie wollten die Verantwortlichen des KSC im Krisenduell gegen Kiel ein anderes Auftreten als beim 1:5 am vergangenen Freitag in Nürnberg sehen, erklärte Eggimann und forderte mehr Einsatz und Leidenschaft. Der Tabellen-Elfte, der nur noch vier Zähler vor dem Relegationsplatz steht, brauche im letzten Saisondrittel natürlich auch Punkte.

«Aber Punkte allein oder ein Sieg allein» seien gegen Kiel nicht entscheidend, sagte Eggimann. Er meinte damit wohl auch die Zukunft von Eichner, der die Mannschaft sei gut sechs Jahren trainiert.

Der KSC hat in den zurückliegenden elf Spielen nur einmal gewonnen. Eichner erwartet von seinen Profis gegen Kiel daher «einen deutlichen Schritt nach vorn», betonte er. «Die Mannschaft wird am Samstag bereit sein.»

 

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