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KSC feiert den ersten Heimsieg 2025: Hier kommen die Stimmen zum Spiel

KSC KSC feiert den ersten Heimsieg 2025: Hier kommen die Stimmen zum Spiel

Quelle: aim

Am Samstagnachmittag, 22. Februar 2025, hat der Karlsruher SC vor rund 26.100 Zuschauern gegen den 1. FC Magdeburg mit 3:1 (1:1) gewonnen. Die Tore der Karlsruher haben Nicolai Rapp, Christoph Kobald und Marvin Wanitzek erzielt.

Trotz ungewohnter Fünferkette gab es heute den ersten Sieg des Jahres gegen das stärkste Auswärtsteam der Liga. Taktische Meisterleistung oder Resultat vom Einsatz über 90 Minuten?

Marvin Wanitzek, KSC-Kapitän: „Wir hatten schon am Mittwoch vor, mit einer Fünferkette zu trainieren, aber durch die Witterungsprobleme und ein bis zwei Ausfälle mussten wir das dann auf die letzten beiden Trainingstage verschieben. Im Spiel hat es uns ein gutes Gefühl gegeben, auch wenn in der ersten Halbzeit nicht alles geklappt hat. Wir haben in der Halbzeit zwei, drei Sachen angepasst und ich glaube, dass man das gesehen hat. Unabhängig vom System hat man bei uns glaube ich, die Leidenschaft und den Willen zu verteidigen gesehen.“

 

Marvin Wanitzek | Quelle: aim

 

Heute gab es die taktische Umstellung auf drei Innenverteidiger. Wann fiel die Entscheidung und wieso?

Christian Eichner, KSC-Cheftrainer: „Die Grundidee entwickelte sich schon auf dem Heimweg aus Schalke, weil wir sonst auf dem rechten Flügel mit einem positionsfremden Spieler hätten spielen müssen. Das hat sich dann Schritt für Schritt die Woche über aufgebaut, mit einigen Videos von anderen Mannschaften, die diese Formation intus haben. Mit Sirus und Zlatan habe ich auch zwei Leute in meinem Trainerteam, die das schon kennen. Auch viele Spieler haben das schon bei anderen Vereinen gespielt und deshalb war der Zeitpunkt da, als Cheftrainer auch mal über seinen Schatten zu springen. Die Gegentore der letzten Wochen hatte für mich Null Komma Null mit der Viererkette zu tun, deswegen ist jetzt nicht alles gut, aber es tut der Kabine sehr, sehr gut.“

 

KSC-Coach Christian Eichner | Quelle: aim

 

Du hast das 2:1 erzielt, das im Prinzip eure kämpferische Leistung in diesem Spieler widergespiegelt hat. Hat das heute den Unterschied gemacht?

Christoph Kobald, KSC-Innenverteidiger: „Wir müssen einfach in die Zweikämpfe reinkommen und sie auch gewinnen. Wenn du das nicht schaffst, wird es ganz schwierig in dieser Liga. Zum Glück ist es mir dann gelungen, dass ich in dieser Situation am richtigen Fleck stand und das Tor gemacht habe.“

 

Christoph Kobald (li). | Quelle: aim

 

Kurz vor dem Abpfiff gab es noch unschöne Szenen mit einer Rudelbildung im Kabinengang mit Beteiligten aus beiden Mannschaften, nachdem Atik von Magdeburg mit Gelb-Rot vom Platz geflogen ist. Wie bewertest du die Situation?

Christian Eichner: „Atik hat Sebastian Jung mit der Schulter getroffen. Ob man da Gelb-Rot geben muss, das dürft ihr bewerten. Bei uns sitzen dann zu viele Ex-Profis draußen, die sich dann beim Heruntergehen nicht so glücklich verhalten haben. Aber eine Sache ist auch klar: Alleine ist das nicht passiert.“

 

Heimsieg gegen Magdeburg: Die Bilder zum KSC-Spiel

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