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Kürbis-Wettwiegen: Gewinner kommt aus Baden-Württemberg

Nachrichten Kürbis-Wettwiegen: Gewinner kommt aus Baden-Württemberg

Quelle: Andreas Arnold/dpa
dpa

Von Kitas bis Profizüchter: Wer beim Kürbis-Wettwiegen punktet und warum der Siegerkürbis bald ausgestellt – und vielleicht gegessen – wird.

Beim Kürbis-Wettwiegen in Hofheim am Taunus (Hessen) hat das dickste Exemplar des Herbstgemüses den Veranstaltern zufolge 594 Kilogramm auf die Waage gebracht. Damit ging das Schwergewicht der Paulinenpflege Winnenden (Baden-Württemberg) als Sieger des Wettbewerbs hervor, den «Paul’s Bauernhof» als «Erste hessische Kürbis-Wiegemeisterschaft» veranstaltet hatte.

 

Was der Sieger erhält

«Weltweit finden Kürbis-Wiegemeisterschaften statt, nur in Hessen bisher nicht», sagte Jannis Paul von «Paul’s Bauernhof» der Deutschen Presse-Agentur. Grundlage seien die Regeln vom «Great Pumpkin Commonwealth» aus den USA. «Am Ende wird natürlich der schwerste Kürbis geehrt. Aber er darf keine zu großen Beschädigungen aufweisen, sonst fällt er aus der Wertung.»

Den Sieger erwartete ein Preisgeld von 500 Euro sowie ein Präsentkorb im Warenwert von mehr als 100 Euro. Ihre selbst gezogenen Kürbisse ins Rennen schicken konnten neben Profizüchtern auch etwa Kitas, Schulen und Vereine.

 

Was mit dem Kürbis geschieht

«Den Siegerkürbis werden wir ausstellen, falls der Züchter einverstanden ist, und unsere Besucher können ihn bis zum 31. Oktober bestaunen», sagte Paul. Grundsätzlich könne das gute Stück zwar gegessen werden. «Allerdings ist der Kürbis eher dafür da, dass die Samen entnommen werden, und im nächsten Jahr versucht man, einen noch größeren Kürbis zu züchten.»

Den deutschen Rekord beim Kürbiswiegen soll übrigens einmal ein Züchter aus Bayern mit 1.052 Kilogramm geknackt haben. Der Guinness-Weltrekord-Halter ist ein US-Amerikaner, dessen Kürbis 1.247 Kilogramm auf die Waage brachte. Botanisch gesehen ist der Kürbis übrigens eine Beere.

 

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