News aus Baden-Württemberg
Landes-Jugendkongress: Junge Menschen fordern mehr Mitsprache

News aus Baden-Württemberg Landes-Jugendkongress: Junge Menschen fordern mehr Mitsprache

Quelle: Pixabay - Symbolbild
dpa

Die Beteiligung junger Menschen auf allen politischen Ebenen soll nach Ansicht von Jugendvertretern gestärkt und verbindlicher werden.

Dafür müsse die Partizipation in der Landesverfassung verankert werden, forderten Jugendgemeinderäte und Schülervertreter am Montag in Stuttgart. «Wir wollen eine Verpflichtung, keine freiwillige Lösung», sagte Elisabeth Schilli vom Landesschülerbeirat. Die Jungen sollen Gesetzesinitiativen kommentieren und eigene über Jugendbegehren in den Landtag einbringen können. Schließlich seien die Jungen die Gruppe, die am längsten von politischen Entscheidungen betroffen sei.

Beim ersten gemeinsamen Landes-Jugendkongress beschlossen die 80 Teilnehmer zwischen 14 und 21 Jahren das Wahlalter 16 auf allen politischen Ebenen als Ziel – und zwar aktiv und passiv. Auf Antrag sollten schon Interessierte ab zwölf Jahren das Wahlrecht erhalten. Im Südwesten dürfen bei Kommunalwahlen 16-Jährige bereits ihr Kreuzchen machen, können sich aber erst mit 18 Jahren zur Wahl aufstellen lassen. Sie könne die Besetzung von Gemeinderäten, Kreistagen, dem Verband Region Stuttgart und dem Amt des Bürgermeisters mitbestimmen. Außerdem haben die Jugendlichen das Recht, an Bürgerbegehren und Bürgerentscheiden teilzunehmen,

Kommunen sollten verbindlich ein Jugendbudget entsprechend ihrer Größe einrichten und das Land Mittel zuschießen, verlangen die Jugendvertreter überdies.

Jugendgemeinderäte gibt es derzeit in 80 meist mittelgroßen Städten. Wichtig seien solche Foren, wo junge Leute ihre Themen platzieren und mit anderen diskutieren können, sagte Schilli.

 

Weitere Nachrichten

Impfquote in Pflegeeinrichtungen zieht an

Rund eineinhalb Monate vor der Impfpflicht für Beschäftigte in Pflegeheimen und Kliniken ist die Impfquote in den baden-württembergischen Einrichtungen leicht angestiegen.

Inzidenz steigt: Zahl der Covid-Patienten bleibt stabil

Die Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Neuinfektionen ist im Südwesten auf den Wert von 1081,6 gestiegen.

Stadt Karlsruhe will unangemeldete Corona-Proteste weiter verbieten

Die Stadt Karlsruhe will unangemeldete und als «Montagsspaziergänge» deklarierte Demonstrationen gegen die Corona-Verordnung weiterhin verbieten.

Corona und die Narren: Präzise Regeln und Vertagung

Corona wirbelt erneut die Fastnacht durcheinander: Die großen Umzüge sind abgesagt. Wie viel Feiern und Brauchtum dieses Jahr dennoch erlaubt sind, hat die Landesregierung den Narren nun schriftlich mitgeteilt. Doch ein weiterer Höhepunkt muss ausfallen.

Minister warnen vor Teilnahme: Unangemeldete Corona-Demos

Wer bei einer angemeldeten Demonstration gegen Anti-Corona-Maßnahmen protestiert, hat dazu jedes Recht, betonen die Innenminister. Unangemeldete Protestkundgebungen werde man aber grundsätzlich nicht dulden. Schon gar nicht vor den Häusern von Politikern.




 

Logo meinKA

 

Anzeige

Jetzt meinKA als Werbe-Plattform nutzen!

Informieren Sie sich über Daten, Zahlen und Fakten rund um meinKA und die entsprechenden Werbeformen in unseren Mediadaten: jetzt Mediadaten anfordern.

Wir freuen uns über Ihr Interesse und beraten Sie gerne!

 


 













Auch interessant


Hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

Daumen hoch, wenn Ihnen der Artikel gefallen hat, oder zeigen Sie uns, dass wir uns verbessern können.

0%
0%

Falls Ihnen inhaltliche Fehler oder Fehlfunktionen auffallen, einfach bei redaktion@meinka.de melden.